Die meisten Hobbygärtner und Hanfblüten-Selbstversorger geben sich meist damit zufrieden, gerade mal so viel Cannabis anzupflanzen, wie sie für den  eigenen, oft geringen Bedarf benötigen. Anderen, oft denjenigen, die schon etwas Erfahrung beim Growing gesammelt haben, ist das aber nicht genug und sie träumen von größeren Pflanzen und Erträgen. Beim Anbau unter freiem Himmel kann Cannabis hoch hinaus wachsen.

Hanf ist recht pflegeleicht und auch für den unerfahrenen Anfänger leicht anzupflanzen, aber wie growt man Pflanzenriesen mit schweren Monsterblüten? Hierfür muss man verschiedene Faktoren berücksichtigen, u. a. ist die Sorte und damit die Genetik, die man auswählt, entscheidend. Das genetische Ausgangsmaterial spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Pflanzen und man sollte sich zuverlässige Strains von einer entsprechenden Seedbank besorgen. Man sollte sich vor dem Grow natürlich auch fragen, wofür man die Pflanzen nutzen möchte und welche Wirkung das Cannabis haben soll. Es macht keinen Sinn, eine niedrig wachsende Indica mit kompakten Blüten und entspannender, körperbetonter Wirkung anzupflanzen, wenn man eher nach dem stimmungsaufheiternden, klaren Effekt einer hochwachsenden Sativa mit eher luftigen Blüten sucht. Bevor man also anfängt, Löcher im Garten auszuheben oder Töpfe mit nährstoffreicher Erde zu füllen, sollte man sich ausführlich über die zahllosen Sorten, die es heute auf dem Markt gibt, informieren und die Sorte auswählen, die den eigenen Erwartungen am ehesten entspricht. Das Internet ist eine unendliche Quelle an Informationen und viele Samenbanken bieten nicht nur ausführliche Informationen über ihre Strains, sondern auch aufschlussreiche Erfahrungsberichte und Kommentare von unabhängigen Growern auf ihren Websites an.

Auch bei der Pflanzenzucht macht langjährige Übung und die damit verbundene Erfahrung den Meister. Es gibt inzwischen zahlreiche sehr gute Bücher zu diesem Thema und den verschiedenen Grow-Methoden und das Internet bietet unzählige Websites und Grow-Foren, bei denen man sich schlau machen kann. Trotzdem sollte man nie vergessen, dass trotz all dem Wissen und den technologischen Entwicklungen die persönliche Einstellung, der berühmte “grüne Daumen” und vor allem die Liebe zum Detail ausschlaggebend für eine erfolgreiche Ernte sind.