Hallo, ich bin Oliver Kalkofe, einer dieser längst vergessenen mediengeilen Z-Promis, die für ein bisschen Aufmerksamkeit absolut alles tun – weshalb ich heute ganz groß die Fresse aufreiße und auf den medialen Mainstream-Zug der naiven Gutmenschen aufspringe.

Ich sage jetzt allerdings trotzdem meine Meinung – in der Hoffnung, andere damit zu motivieren, auch nicht länger den Mund  zu halten und nicht mehr schweigend zuzuschauen, wie sich in unserem Land furchtbare Dinge ereignen, die ich aus dem Geschichtsunterricht, aus Filmen und Büchern kenne – von denen ich mir aber niemals habe träumen lassen, sie einmal selbst miterleben zu müssen.

Und bevor die selbst ernannten „besorgten Bürger“ gleich wieder aufschreien – es geht hier nicht darum, welche Meinung man zum Thema Flüchtlinge oder Ausländer vertritt, ob die Politik alles richtig gemacht hat (was man derzeit wohl fraglos bezweifeln darf) und wer, wo, wie am meisten recht hat. Es geht darum, dass derzeit Menschen – auf der Flucht und um ihr Leben kämpfend – in einem für sie fremden Land, auf der Suche nach Hilfe, von Parolen-grölenden Vollidioten gewalttätig bedroht werden, dass Heime, in denen die ärmsten Schweine, die hier momentan herumlaufen, nur für kurze Zeit in Sicherheit durchatmen sollen, angezündet und niedergebrannt werden. Und zwar ganz offensichtlich von den dümmsten Schweinen, die bei uns gerade rumlaufen.

Dass Ausländerkinder von hirnfrei lebenden Rechtsextremisten in der U-Bahn beschimpft und vollgepinkelt werden – sorry, aber das alles hat nichts mit Kritik oder freier Meinungsäußerung zu tun – das ist einfach abartig, widerwärtig, kriminell und beschämend. Wenn das bedeuten sollte, ein aufrechter Deutscher zu sein, gebe ich gerne meinen Ausweis ab.

Aber das heisst es zum Glück nicht – denn solche Taten bedeuten nur, ein ausgemachtes Arschloch zu sein. Emotionslose Kreaturen und mutwillige Intelligenzflüchtlinge, die derartige Dinge tun, sollte man wirklich nicht als „Pack“ bezeichnen, denn dieser Ausdruck ist viel zu harmlos und beschönigend für solch ekelerregend degenerierte Menschen-Darsteller und feige Verbrecher im faulig-schimmelnden Schutzmantel des vorgetäuschten Patriotismus.

Die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten war übrigens auch keine Literaturkritik, die Scheiterhaufen der Hexenverbrennungen kein friedlicher Diskussionsbeitrag zur Okkultismus-Debatte und der Ku-Klux-Klan auch keine freundliche Gesprächsgruppe besorgter weißer Bürger mit Zipfelmützen.