Nachdem sein Kumpel Mr. Power-Planter hin und weg war von der HortiLab-Sorte SourPower, streckte auch The Doc seine  Fühler in Richtung Amsterdam aus, um die HortiLab-Premiere in seinem Grow-Raum auf den Weg zu bringen. Seine Wahl fiel auf StarBud Sister eine Mostly Indica und enge Verwandte von SourPower und – wie der Name bereits verrät – eine Schwester von HortiLabs Flaggschiff-Sorte StarBud.

Wie auch StarBud und die Mutter von SourPower wurde StarBud Sister aus einer vor vielen Jahren durch Zufallsbestäubung entstandenen Samenpartie eines Growers in Oregon/USA selektiert. Angesichts ihrer erstaunlichen Qualität und der steilen Karriere, die diese drei verschiedenen Zufallspflanzen in der Zeit danach auf dem weltweiten Samenmarkt hingelegt haben, vermute ich: Im Moment der Bestäubung muss wohl ein galaktischer Energiestrahl aus dem All auf die weibliche Ausgangspflanze, ihre Blüten und die befruchtenden männlichen Pollen herniedergeschossen sein und einen kosmischen Zauber auf den Befruchtungsakt gelegt haben!

Was The Doc bei der StarBud Sister-Kultur also mutmaßlich erwartete, waren fette, harte, mit einer üppigen Harzschicht überzogene Blütenknollen, aufgeladen mit gewaltiger Indica-Power. HortiLab spricht von einem „kushigen“ Geruch und Geschmack, was dem guten Doc, als ausgewiesenem Liebhaber der Kush-Sortenwelt, sehr recht war. Wie auch bei SourPower muss der Grower etwas Geduld mitbringen, wenn er StarBud Sister anbaut, denn die Blütezeit ist mit neun bis zehn Wochen für eine Indica-dominante Sorte nicht gerade ein rasanter Lauf, aber wie sagt man doch so schön: Gut Ding will Weile haben – und in diesem Fall wohl besser: „Super Ding will Weile haben…“