Indoor-Grower, besonders Anfänger auf diesem Gebiet, stehen vor einem Berg von Fragen sowie einer großen Vielfalt von Anbaumöglichkeiten. Zehn zentrale Fragen und Antworten sollen etwas Licht in den Kultivierungs-Dschungel bringen.

Der Markt für Pflanzenbeleuchtung ist in den letzten Jahren stark in Bewegung gekommen. Während der Grower früher praktisch nur die Wahl hatte, zwischen fluoreszierenden Leuchten für kleine Grows und die Jungpflanzenanzucht, sowie Metallhalogendampf- oder Natriumdampflampen als Universallampen für den gesamten Anbau auch auf größeren Flächen, gibt es heute mit Grow-LEDs eine weitere Lichtquelle, die nicht nur die Zukunft des Indoor-Growings ist, sondern teilweise auch schon die Gegenwart – denn der Markt bietet qualitativ hochwertige LEDs wie die von SANlight, die mit ganz erstaunlichen Leistungswerten auftrumpfen und MH- und HPS-Lampen sogar übertrumpfen. Ihre Vorteile: Dank nur äußerst geringer Abstrahlverluste in Form von Wärme wird pro aufgenommenem Watt viel mehr Energie in Licht umgewandelt als bei allen anderen Arten von Leuchten, was eine extrem hohe Effizienz bedeutet. Zudem verfügen sie über ein wissenschaftlich optimiertes Lichtspektrum, das dem der bisher üblichen Lichtquellen deutlich überlegen ist. Das perfekt ausgewogene Breitband-Lichtspektrum der LED-Leuchte M30 von SANlight besteht beispielsweise aus 8% blauem Licht (400-500 nm), 25% grünem Licht (501-600 nm) sowie 67% rotem Licht (601-700 nm). Andere Lampentypen, wie z.B. eine HPS-Lampe, erzeugen bei den einzelnen Lichtfarben oft zu hohe Intensitäten (sogenannte Peaks), wodurch die Pflanzen die über diese Farben zugeführte Lichtenergie nur zum Teil verwerten können und der Rest verschwendet wird. Qualitativ hochwertige LEDs haben momentan noch einen sehr hohen Anschaffungspreis, was viele Leute abschreckt. Zu Unrecht, denn hier muss man langfristig denken, da LEDS über eine fast unglaubliche Langlebigkeit verfügen: Das M30-Modul leuchtet 80.000 Stunden lang (neun Jahre Dauerbetrieb!) ohne jeglichen Lichtverlust. Erst dann nimmt die Intensität ab, liegt aber immer noch bei stolzen 90 Prozent. Grower, die MH- oder HPS-Lampen einsetzen, müssen sie dagegen regelmäßig ersetzen, nach drei oder vier Grow-Durchgängen. Mittel- und langfristig fährt man mit LEDs dann sogar deutlich günstiger, so dass sich insgesamt sagen lässt: Sowohl für Anfänger als auch fortgeschrittene Homegrower – und selbst für Kommerz-Grower mit großen Flächen – sind Qualitäts-LEDs schon heute eine exzellente Option, wenn auch nicht das Maß der Dinge. Vor ca. zehn Jahren kamen CFLs (Compact Fluorescent Lights) in Mode und waren der große Hype. Für die Vorzucht von Jungpflanzen und kleinere Grows (wie z.B. oben beim Schrank der Marke Eigenbau) sind sie durchaus geeignet, mehr aber auch nicht. In Sachen Effizienz sind sie gegenüber LEDs deutlich unterlegen, außerdem sehr bruchempfindlich und durch ihren Quecksilber-Gehalt nach der Entsorgung auch eine Belastung für die Umwelt.