Als ich begonnen habe, Cannabis anzubauen, habe ich viele typische Anfängerfehler bei der Keimung von Samen gemacht. Aber aus all diesen Fehlern konnte ich lernen und sie brachten mir im Endeffekt mehr Wissen über diese wunderbare Pflanze. In diesem Artikel möchte ich von meinen Erfahrungen über das Keimen von Samen berichten.

Die Keimung in der Erde hat sich für mich als die beste, sicherste und natürlichste Methode bewährt. Um den Samen in der Erde zu keimen, lege ich ihn seitlich (die Wurzel kommt aus der Spitze), etwa 1cm tief in feuchte, nicht zu nasse Erde. Die Keimung in der Erde bietet den Vorteil, dass, wenn sich der Samen aus der Erde an die Oberfläche drückt, die Schale abgestreift wird. Kommt der Keim mit der Schale aus dem Boden und schafft es nicht innerhalb weniger Tage sie durch eigene Kraft abzuwerfen, muss man sie vorsichtig mit den Fingernägeln an der Unterseite (dort, wo Wurzel und Stiel herauskommen) öffnen. Er wird sonst zwangsläufig eingehen.

Es gibt Grower, welche den Samen zum Keimen auch einfach nur auf die feuchte Erde legen und ihn dann bei entsprechender Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit dunkel lagern.