Kush gehört zur Familie des indischen Hanfs und begleitet die Menschheit nun bereits seit Jahrhunderten. Neuerdings findet man das Wort Kush auf Basecaps, Sweat- und T-Shirts. Deutsche Rapper wie Samy Deluxe, Plusmacher oder Mosh36 machen in ihren Texten aus ihrer Kush-Passion kein Geheimnis. Während die letzten 10 Jahre Haze und die damit verbundenen Qualitätsmerkmale zum Maß aller Dinge wurden, erlebt Kush eine Art Renaissance. Dass auch die Legalisierung in den USA seinen Beitrag dazu leistet, ist offensichtlich. Spricht man dort von klebrigen und potenten Knospen, reicht ein Wort: Kush! Ich habe mich bei meinem Growdurchgang für Critical Kush von Barneys Farm entschieden.

Kush ist ursprünglich in der Region um Pakistan, Iran, Afghanistan und Indien beheimatet, insbesondere im Hindukush-Gebirge. Versucht man das Wort zu übersetzen, geht es in die Richtung „fröhlich“ oder „glücklich“, was gerade Kush-Liebhaber bestätigen können. Bereits in den 70ern fand Kush seinen Weg in die USA und wurde dort seitdem mit Begeisterung kultiviert. Man kann über Hippies denken was man möchte, aber diese Begegnung hat die internationale Hanfszene in dieser Form den pilgernden Blumenkindern zu verdanken, welche damals in großen Scharen in Indien nach sich selbst gesucht haben. Gefunden haben sie dabei eine Pflanze, deren euphorisierende und tiefenentspannende Wirkung Millionen in unserer westlichen Welt begeistert hat. Ein hoher THC-Gehalt zwischen 15-20% ist für Kush nicht ungewöhnlich.