Nach der Ernte fallen eine Menge sogenannte „Abfälle” an, die häufig weggeworfen und nicht weiter verarbeitet werden. Dabei lassen sich mit einfachen Mittel noch viele potente Produkte aus diesen Resten gewinnen. Man kann daraus z.B. noch Butter, Öle oder Haschisch herstellen. Heutzutage werden für die Haschisch-Produktion oft moderne Methoden und Geräte, die zum Teil selbständig arbeiten, angewandt und verwendet. In diesem Artikel möchte ich traditionelle Siebverfahren vorstellen, wie sie seit Jahrtausenden in den Ländern angewandt werden, aus denen Haschisch ursprünglich stammt. Mit diesen Methoden kann mit gewissem Equipment, Geschick und Erfahrung oft qualitativ besseres Haschisch produziert werden, als moderne sogenannte Waterhash-, Ice-O-Lator oder Bubblehash-Methoden.

Haschisch ist das durch Abreiben der lebenden oder das Sieben der getrockneten Pflanzenmasse gewonnene Harz. Reines Harzpulver oder Haschisch ist um ein Vielfaches stärker als das Ausgangsprodukt (Blüten und Blätter der Cannabispflanze). Die Reinheit – und damit die Potenz von Haschisch – wird im Verhältnis von Harzdrüsen und der Anzahl der Pflanzenreste, Staub- und Dreck-Partikel bestimmt sowie von der Potenz des Ausgangsmaterials. Reines Haschisch kann 55+ % THC enthalten, wogegen gutes Indoorgras 12-18% THC enthält. Die ganzen Blüten zu rauchen ist allerdings etwa viermal effizienter, wogegen das Rauchen von Haschisch etwa viermal effektiver ist. Sein eigenes Haschisch aus Blüten herzustellen, welche man auf dem Schwarzmarkt erworben hat, ist ein teures Unterfangen. Deshalb bleibt nur die Verarbeitung der eigenen Ernte, bzw. dem anfallenden Verschnitt.