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B wie Bong

Bakterien


Einzellige Mikroorganismen, die als Erreger von Infektionskrankheiten den Pflanzen gefahrlich werden konnen.


Baumaterial

Aus Hanf lassen sich viele Produkte herstellen, die die Standardmaterialien, die heute verwendet werden, und oftmals gesundheitsschadlich sind, ersetzen konnten. Hanffasern sind feuerfest, und haben gute schall- und warmeisolierende Eigenschaften. Da Hanffasern keine Proteine enthalten, werden Hanffaserplatten von Insektenfraß verschont.
Hanf wächst als Rostofflieferant viel schneller als Bäume, und hat auch einen bedeutend hoheren Ertrag.
Hanf kann als Asbestersatz, als Fließstrich dienen und in der Autoindustrie zu Formpressteilen weiterverarbeitet werden.
Auch als Vlies und Filtermaterial eignet sich die vielseitige Nutzpflanze.

Baumwolle


Obwohl Baumwolle gegenuber Hanf viele Nachteile hat, gibt es einen entscheidenden Vorteil, warum Baumwolle die am meisten verwendete Faser der Welt ist, der Preis. Weil die grossen Umweltschäden, des weltweiten Baumwollanbaus, nicht mit berechnet werden, ist es billiger Baumwolle anzupflanzen als Hanf. Der Baumwollanbau ist nur möglich unter der Verwendung von grossen Mengen von Pestiziden und Düngemitteln. Diese werden von der Chemieindustrie geliefert und sorgen bei dieser für volle Kassen. Hanf kommt auch ohne diese teuren und schädlichen Zusatzstoffe aus, und ist dabei außerdem reißfester, haltbarer und wärmespeichender.

Beschneidung, Biegen


Man kann Cannabispflanzen beschneiden, damit die Pflanze mehr Triebe und damit Blütenstande entwickelt und somit den Ertrag steigern. Nicht alle Sorten reagieren positiv auf die Beschneidung, und viele Grower ziehen die Methode des Biegens und Beugens vor. Dabei werden die Triebe der Pflanze gebogen und angebunden anstatt mit der Schere entfernt.

Betäubungsmittelgesetz (BtmG)


Das Betäubungsmittelgesetz dient dazu den Umgang mit abhängigmachenden Medikamenten und Drogen zu kontrollieren und zu regeln. Aufgrund des BtmG wird entschieden ob und wie eine Person, die sich nach den Paragraphen des BtmG strafbar gemacht haben, bestraft oder behandelt werden sollen. 1971 wurden die Bestimmungen des Opiumgesetzes zu Cannabis in das Bundesbetäubungsmittelgesetz übertragen. 1982 wurde das Gesetz noch einmal verschärft, und nicht nur die Verwendung der Blatter und des Harzes ist strafbar, sondern die ganze Pflanze mit all ihrenTeilen.
Aber nicht jeder Vertreter des Gesetzes ist damit einverstanden. Großes Aufsehen und Empörung errregte 1992 der Lübecker Richter Neskovic, der in einem Urteil feststellte daß „Alkohol und Nikotin sowohl fur den Einzelnen als auch gesellschaftlich evident gefährlicher als Cannabisprodukte sind.“ Nescovic kritisierte das BtmG als verfassungswidrig. Leider hat sich seitdem trotzdem nicht viel geändert. Das BtmG besteht z.Zt. aus 38 Paragraphen.


Bewusstseinserweiterung


Bewusstseinsveränderung ware wohl die korrekte Bezeichnung, fur den Zustand den man erfahrt wenn man Drogen konsumiert hat. Trotzdem reden User gerne von einem erweiterten Bewusstsein, also von einem tieferen Wahrnehmugsvermögen als vorher ohne Droge. Die Wahrheit ist wahrscheinlich wie so oft eine Mischung aus Beidem. Sicher verändern psychoaktive Stoffe die Wahrnehmung, potenzieren dabei einerseits und stören gleichzeitig andererseits.
Was der eine als angenehmes Rauschgefühl wahrnimmt, ist für den anderen vielleicht schon der Anfang eines Horrortrips und wirkt beim Dritten schon wieder gar nicht. Aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung kann man mehr oder weniger jeder Droge eine psychoaktive und körperliche Wirkung zuweisen. Dabei spielt aber auch der individuelle User, Ort und Zeitpunkt (Set & Setting) des Konsums, die Menge und andere Faktoren eine wichtige Rolle der endgültigen Wirkung. Bei einem evtl. Mischkonsum können Drogen nochmal ganz anders wirken als alleine. Aus wissenschaftlicher Sicht handelt es sich um eine chemisch verursachte Irritation der Wahrnehmung und der Informationsverarbeitung. Andere Formen der Bewusstseinsveränderung ohne Drogen sind die Meditation, das Fasten, der Entzug von äußeren Reizen, der Kreiseltanz der Sufis, uvm. Ein gutes Buch zum Thema Hanf und verändertes Bewußtsein ist der Klassiker von Andrew Weil „Hanf und höheres Bewusstsein“ erschienen im AT Verlag.

Behr, Hans Georg


Urgestein der Szene und Autor des legendären Hanfklassikers „Von Hanf ist die Rede!“.
Behr ist ein langjähriger Hanfexperte, der in seinem Hauptwerk, wie kein Zweiter Informationen zur Prohibition, Drogenpolitik und der Geschichte des Hanf im allgemeinen zusammengetragen hat. Heutzutage veröffentlicht Hans Georg Behr seine Artikel u.a. im HANFBLATT.

Bhang


Der Ursprung des psychoaktiven Getränks liegt wahrscheinlich in den rituellen Zeremonien der indischen Kultur um mit den Göttern in Verbindung zu treten. Bhang wird mit Milch, Zimt, Honig, Muskatnuss und Hanfblüten zubereitet. Manchmal sollen auch weitere psychoaktive Stoffe wie Datura und Opium verwendet worden sein. Original Bhang war wohl nur leicht psychoaktiv, und Bhang das heute in Indien angeboten wird, verzichtet oft ganz auf psychodelische Zutaten.

Biotreibstoff


Als Biotreibstoffe bezeichnet man all jene, die auf Pflanzenbasis hergestellt werden, u.a. Sonnenblumenöl, Rapsöl und auch Hanfsamenöl. Im Angesicht der Energie- und Erdölkrise, wird auch immer von Biotreibstoffen als mögliche Lösung gesprochen. Oft wird dabei leider vergessen, daß nicht die Stoffe selbst das Problem darstellen, sondern unser immer höherer Verbrauch und verschwenderischer Umgang mit den Rohstoffen und der gewonnenen Energie. Um Biotreibstoffe zu gewinnen müssen die Pflanzen erst angebaut, geerntet, gelagert, transportiert und weiterverarbeitet werden, bevor sie eingesetzt werden können. All das unter grossem Energieaufwand. Außerdem wurde die Umwelt durch einen erhöhten Wasserverbrauch und den gesteigerten Einsatz von Düngemitteln wieder belastet werden. Beim Verbrennen von Biotreibstoffen, besonders von stark gedüngten Pflanzen, fallen grosse Mengen von Dickstoffemisionen an. Biotreibstoffe sind im Angesicht der bevorstehenden Energiekrise keine Lösung und keine Alternative zu den anderen grunen Energien wie z.B. Sonnen- und Windenergie. Solange Hanf nicht wieder weltweit großflächig wachst, bietet sich Getreidestroh eher als Energielieferant an. Das beste Mittel um der Energiekrise entgegenzuwirken, ist diese möglichst bewusst und effizient zu nutzen, und wo es nur geht einzusparen.

Blatt


Das Haupterkennungsmerkmal der Pflanze sind die stark gezackten Blätter. Das Hanfblatt kennt heutzutage wohl jeder, zumindest vom Sehen. Spätestens seit den '60er Jahren ist es zu einem Symbol geworden. Fur die einen fur Freiheit, ökologisches Bewusstsein, Frieden, alternative Lebensformen, etc. fur die anderen als Modedroge mit populärem Charakter, die in die Abhängigkeit führt. Das Hanfblatt kann zwischen 3-9 Blattfinger haben. Manche asiatische Sorten sollen sogar 13 Finger zählen. Die Blätter können eher breit und rund geformt sein (Indica) oder lang und dünn (Sativa). Unerfahrene Konsumenten denken oft, man rauche die Blätter und auch Haschisch würde aus Blattern gewonnen. Tatsachlich weisen die Blatter nur selten, Harzdrusen mit psychoaktivem Inhalt auf.

Blüte, Blütenstande


Hanf ist eine zweigeschlechtliche Pflanze. Es gibt zwar auch Pflanzen die beide Geschlechter entwickeln (Hermaphroditen). Aber normalerweise bildet Cannabis männliche und weibliche Blüten. Die weiblichen Blüten, auch Buds genannt, sind die Frucht hinter der Grower und Kiffer her sind, denn hier bilden sich die THC-haltigen Harzkristalle, die Trichome.
Weibliche Blüten entwickeln in der Vorblüte, kleine Kelche aus denen anfangs zwei weisse Härchen wachsen. Mit zunehmender Blüte entwickeln sich immer mehr dieser Blutenfäden, ein einsamiger Samenknoten und vegetative Maße, die schließlich den Zwischenraum zwischen den einzelnen Blüten schließt und die sogenannten „Colas“, kolbenförmige Blutenstauden bildet. Die Blütezeit von Cannabis dauert zwischen 4 und 12 Wochen. Indicas werden eher reif als die langblühenden Sativas.

Boden(-verbesserung)


Hanf eignet sich bestens um, durch Erosion oder Überbewirtschaftung ausgelaugte Boden wieder fruchtbar zu machen.
Die Wurzeln von Cannabis dringen bis tief in die Erde ein und lockern diese auf. Durch pestizidahnliche Stoffe, die von der Pflanze abgesondert werden, und das dichte Wachstum, wird der Unkrautwuchs verhindert. Das dichte Blatterdach, schützt durch den entstehenden Schatten den Boden vor dem Austrocknen, ohne daß sich dabei Schimmel bildet. Schon nach zwei Hanfernten, sind verbrauchte Felder wieder nutzbar. Besonders dann, wenn man die Erntereste (Blatter, Stengel und Wurzeln) unterpflügt, und somit den Boden auf natürliche Weise anreichert.

Bong


Vermutlich stammt das Wort aus Asien, wo die aus Bambus bestehende Wasserpfeife als Bong bezeichnet wurde. Ob der Begriff von amerikanischen Soldaten während des Vietnamkriegs, oder von den Einheimischen geschaffen wurde ist nicht bekannt. Heute bezeichnet man als Bong, gläserne oft kunstvoll verzierte und geblasene Glaswasserpfeifen oder die billigeren Plastikmodelle die in verschiedenen Farben erhaltlich sind. Der Glaube das Rauchen von Cannabis in der Bong ware weniger gesundheitsschädlich als das Rauchen von Joints, läßt sich wissenschaftlich nicht bestatigen. Leider steht die Bong in der öffentlichen Meinung eher schlecht dar, da besonders Jugendliche gerne „eine Bong durchziehen“ und Bongs schon auf Klassenreisen und Schulhöfen aufgetaucht sein sollen. Der Konsum von Cannabis und anderen Drogen, sowie Alkohol und Zigaretten bei Kindern und Jugendlichen ist gesundheitsschädlich, falsch und nicht wünschenswert. Das Bild eines 12 jährigen Bong rauchenden Kids, hilft der Szene und Legalisierungsbewegung nicht weiter und schädigt das Image von Cannabis im Allgemeinen.

Brennstoff


Aus Hanf läßt sich Benzin gewinnen. Grossflächige Hanffelder konnten der Atmosphäre CO2 entziehen, und somit dem Treibhauseffekt entgegenwirken. Trotzdem werden sich Treibstoffe aus Biomasse (siehe oben) in grossem Rahmen nicht durchsetzen konnen.

Bundesverfassungsgerichtsurteil


Das Bundesverfassungsgericht hat 1994 im sogenannten Cannabisurteil entschieden, daß die Strafbarkeit der Abgabe von Haschisch nicht verfassungswidrig sei. Damit wurde gegen die Meinung des Lübecker Richters Nescovic entschieden, daß jeder Mensch nach Artikel 2 des Grundgesetzes das Recht auf Rausch hatte. Außerdem entschieden die Richter, daß nur bei geringen Mengen zum gelegentlichen Eigenkonsum von der Strafverfolgung abgesehen werden sollte. Seit dem warten Konsumenten von Cannabis und Haschisch darauf, daß diese geringe Menge bundesweit festgelegt wird.

Buddhismus


Die Lehre des Buddha, Prinz Siddharta der die Erleuchtung fand. Neben dem indischen Hinduismus, die bei westlichen Sinnessuchenden beliebteste Weisheitslehere aus Asien. Der Buddhismus besteht aus verschiedenen Schulen (Hinayana, Mahayana und Theravada) und unterscheidet sich auch nach den Landern in denen er praktiziert wird. Die bekanntesten Schulen des Buddhismus sind die tibetische, reprasentiert von dem Dalai Lama, und der japanische Zen Buddhismus.
Die wichtigsten Aspekte des Buddhismus, sind die Lehre von Ursache und Wirkung (Karma), Tod und Wiedergeburt und Mitgefuhl mit allen Lebewesen. Besonders seit den 60'er Jahren, in denen viele Sinnsuchende, psychodelische Substanzen und ostliche Weisheitslehren gleichzeitig entdeckten, wird der Buddhismus oft mit bewußtseinsverändernden Drogen in Verbindung gebracht. Auf Tranceparties, gehören buddhistische Symbole und Malereien, sowie Abbildungen indischer Gottheiten und Fabelwesen zur Standarddekoration. Dabei lehnt der klassische Buddhismus den Gebrauch sinneserweiternder Substanzen ab. Während der Buddha meditierte, soll er sich bis zur Erleuchtung, ausschließlich von Körnern ernahrt haben. Manch einer halt diese Körner, fur die nahrhaften Hanfsamen.

Bush, George. W.


Dem Mann widmen wir demnächst ein mal einen eigenen Artikel. An dieser Stelle nur eine kurze Zusammenfassung. George W. Bush wurde bei seiner ersten Kandidatur zwar zum Präsidenten ernannt, aber nicht gewählt. Beim zweiten Mal funktionierte es dann, dank seiner auf Angst, religiösem Eifer, und Patriotismus basierenden Propagandamaschine. George W. Bush ist wie er selbst mal sagte, ein Kriegspräsident. Na ja immerhin, der Mann ist ehrlich. Seit er der Oberbefehlshaber der US-Streitkrafte ist, haben die Jungs an den Waffen keinen Moment Freizeit mehr. Afghanistan und Irak wurden schon besetzt, Iran steht ganz oben auf der Liste der nächsten Invasionsziele, und auf hunderten Militärstutzpunkten rund um den Globus weht das Sternenbanner sowieso schon. Krieg dem Terrorismus, Krieg den Drogen, Krieg den Darwinisten, Krieg den Abtreibungsbefürwortern, Krieg den Armen ... na ja, ihr seht welchen Schwerpunkt Bushs Politik hat. Dazu Sicherheit. Aus Sicherheitsgründen sperrt das Land der unbegrenzten Freiheit mehr Leute hinter Gitter als sonst ein Land, unterhalt die CIA die Luftline Kidnap & Folter Airlines und eigene Gefängnisinseln. Bevor hier doch noch ein Artikel draus wird, hier ein paar Websites zum Thema: www.bushflash.com, www.bushwatch.com, www.bushisantichrist.com, www.michaelmoore.com

 

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