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Langzeitfolgen
Über die Langzeitfolgen eines chronischen Cannabiskonsums,
läßt sich nichts konkretes sagen. Dazu fehlt es
einfach an den repräsentativen, und vor allem objektiven
klinischen, Langzeitstudien. Bisher durchgeführte
Studien, scheinen vor allem darauf ausgelegt gewesen
zu sein, Spätfolgen des Cannabiskonsums unter allen
Umständen, nachweisen zu wollen, um die Prohibitionspolitik
rechtfertigen zu können.
So gilt es für Befürworter der Prohibition als erwiesen,
daß Cannabis u.a. das Amotivationssyndrom, eine
psychische Abhängikeit und Antriebslosigkeit auslöst,
und sich negativ auf das Kurz- und Langzeitgedächtnis,
die Fruchtbarkeit und die allgemeine Entwicklung
auswirkt. Objektive Studien wie die sogenannte "Kleiber-Studie"
konnten diese Behauptungen jedoch nicht bestätigen.
Vielmehr scheint es eine sehr individuelle Frage
der Person und der Unstände zu sein, wie sich Cannabis
auf den Einzelnen auswirkt, auch bei längerem Konsum.
Lungenkrebs
Die wissenschaftlichen Ergebnisse, gehen weit auseinander,
wenn es darum geht, festzustellen ob Cannabis, Lungenkrebs
bedingt oder nicht. Zwar ist es richtig, daß der
Teergehalt in verbranntem Cannabis um ein vielfaches
höher ist als in kommerziellen Zigaretten, neuste
Studien deuten aber daraufhin, daß die Cannabinoide
die krebsauslösenden Stoffe binden und neutralisieren.
Die meisten Kiffer, betreiben sowieso einem Mischkonsum,
in dem sie Joints die aus Cannabis und Zigarettentabak
bestehen, konsumieren. Cannabis sollte pur, und
möglichst mit einem Vaporisator konsumiert werden,
um das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken zu minimieren.
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