Die Begegnung zweier Supermächte hat immer seinen Reiz, doch meistens ist es so, dass einer der beiden das Schlachtfeld als Verlierer verlassen muss. Ich denke da an die Perser gegen die Spartaner, Mohammed Ali gegen Joe Frazier oder Argentinien gegen Brasilien. Die Zusammenkunft von Jack Herer und AK-47 unter der Schirmherrschaft von Sweet Seeds allerdings stellt eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten dar. Zwei THC-Bomben in Verbindung mit einer selbstblühenden Genetik. Das ist natürlich ein Fall für mich und nach vielen guten Erfahrungen mit den Strains von Sweet Seeds setze ich ein weiteres Häkchen – erledigt. Hier teile ich meine Eindrücke mit Euch.

Die Sorte Jack Herer ist benannt nach dem gleichnamigen legendären Hanfaktivisten und hat in den 90er-Jahren in den Niederlanden das Tageslicht erblickt. Nach wie vor ist nicht wirklich bekannt, was alles drin steckt, wobei man sich mittlerweile darüber einig ist, dass neben einer ordentlichen Portion Haze-Genetik, noch etwas Northern Lights und Skunk eingearbeitet wurden.

In Deutschland ist Jack Herer von Sensi Seeds unter dem Namen Bedrocan von dem gleichnamigen niederländischen Hersteller per Rezept sogar in Apotheken erhältlich. Neben einem hohen THC-Gehalt erweist sich diese Sorte als besonders nützlich für viele erkrankte Menschen trotz hohem Konsum fit im Alltag zu bleiben. Eine belebende und aktivierende Wirkung, verbunden mit schmerzstillenden Eigenschaften ist für viele chronisch erkrankte Menschen genau das richtige, langfristig mit Cannabis ihre Krankheitssymptome in den Griff zu bekommen.

Die AK-47 hingegen kann man bis in die 70er-Jahre zurückdatieren und mit Blick auf den Genpool nur spekulieren, was mittlerweile zur Annahme geführt hat, dass hier eine Thai und eine Afghani bei der Kreuzung maßgeblich eine Rolle gespielt haben. Kaum eine andere Pflanze hat so viele Auszeichnungen und Preise gewonnen wie die AK-47 von Serious Seeds und daher bereits in seiner ursprünglichen Form ein Muss für jeden Grower daheim.

Auch die AK-47 hat neben ihrem Rausch für Genießer wie mich auch Wirkungen, welche für Cannabispatienten durchaus nützlich sein können. Allerdings handelt es sich hier um sehr potentes Weed, welches sich nicht ohne Grund den Titel „One Hit Wonder“ verdient hat. Wobei hier nicht von einer Eintagsfliege gesprochen wird, sondern von einer womöglich zu potenten Wirkung für Anfänger.