Auf der Jagd nach Kush-Strains ist Vorsicht geboten: Kush als Bezeichnung stellt bereits eine Art Gütesiegel dar, das nicht immer das hält, was es verspricht. Recherchiert man etwas genauer, stellt sich heraus, dass  der Kush-Anteil häufig doch deutlich geringer ist, als gedacht. Mit White Label, einem Tochterunternehmen von Sensi Seeds, hat man aber einen Breeder, dessen auf Jahrzehnte beruhende Erfahrungen bei der Kreuzung von Strains spürbar ist. Mit Master Kush Automatic ist White Label etwas gelungen, was die Herzen von Kush-Fanatikern höher schlagen lässt. Eine Sorte, die sich ohne viel Aufwand gut entwickelt und jeden Mehraufwand mit harzigen und dicken Blütenständen belohnt.

Die ursprüngliche Master Kush von White Label gehört zu den ersten Cannabis-Sorten, in denen zwei Kush-Sorten vereint wurden. Das Ergebnis ist eine widerstandsfähige Pflanze, die eine überdurchschnittliche Menge an Harz erzeugt. Eine widerstandsfähige und schnell blühende Genetik mit voluminösen Blüten.

Bereits bei meinem letzten Grow hatte ich das Gefühl, dass meine Silverbox Evolution nicht mehr luftdicht schließt. Der Unterdruck war nicht mehr wirklich stabil und wenn ich den Lüfter mal etwas drosselte, weil wir Gäste hatten, konnte ich doch einen dezenten Cannabis-Duft wahrnehmen. Da es sich in Grenzen hielt und ich durch meine tägliche Anwesenheit alles unter Kontrolle hatte, musste ich glücklicherweise nicht intervenieren. In der Zwischenzeit habe ich mich für ein neues Zelt entschieden, dass ebenso eine Grundfläche von einem Quadratmeter hat, jedoch mit 1,8 m Höhe ganze 20 cm höher ist, als meine letzte Box.

Ich habe mir bei Sensi Seeds zehn Samen Master Kush Automatic für 50 € bestellt, was ich als günstig empfinde. Nach dem Zahlungseingang hatte ich die Samen nach wenigen Werktag erhalten, musste diese aber noch im Kühlschrank zwischenlagern, da mein Zelt noch nicht angekommen war.

Das neue Zelt stand schnell und auch dieses wurde feierlich eingeweiht. Um auszuschließen, dass es undicht ist, habe ich nach Einbau des Lüfters und des Aktivkohlefilters einen Stuhl reingestellt und mir einen dicken Joint mitgenommen. Meine Frau durfte vor dem Zelt Platz nehmen und ihr feines Näschen in den Wind halten. Nach etwa einer halben Stunde öffnete sie genervt das Zelt und sagte, ich solle mir keine Sorgen machen, alles sei gut, und ließ mich wieder allein. Weil ich es so schön fand, habe ich mir gleich noch einen gedreht und bin drin sitzen geblieben. Insgeheim wünsche ich mir wie so viele Grower eine wesentlich größere Fläche.