Das ist einer dieser Artikel, den ich mit einer Mischung aus Angst, Nervosität, Freude und Begeisterung geschrieben habe. So geht es mir immer, wenn ich ein Sortenporträt zu einem Strain schreibe, von dem ich so überzeugt und begeistert bin. Ich denke, dass diese Sorte sehr bald in zahlreichen Growboxen, Töpfen und Gärten wachsen und die Herzen der Grower im Sturm erobern wird. In diesem Fall ist die Rede von einer der neusten Sorten der spanischen Samenbank Sweet Seeds, der umwerfenden Sweet Zkittlez® (SWS84).

Wie immer legte ich zunächst zwei Samen in ein Glas Wasser und wartete, bis die Keimwurzeln durch die Schale gebrochen waren. Schon nach zwei Tagen war es so weit und ich legte die Samen bei Zimmertemperatur für weitere 24 Stunden zwischen zwei Lagen feuchter Papiertücher auf einen Teller.

In der Zwischenzeit bereitete ich mein eigenes Substrat vor, das aus folgenden Zutaten besteht: 

– Torferde von guter Qualität
– Regenwurmerde
– Fledermaus-Guano
– Hühnerkompost
– Dolomit (um Magnesiummangel zu verhindern)
– Knochenmehl (für die Kalziumaufnahme)
– Basalt (für extra hochreine Spurenelemente)
– Perlite (da es zur Sauerstoffanreicherung und Speicherung von Feuchtigkeit und gleichzeitig zu einem leichteren Substrat beiträgt)

Sobald man eine hausgemachte Erdmischung verwendet, sollte man sie mit etwas Meeresalgen-Extrakt gießen und zusätzlich einen Sud mit nützlichen Bakterien zubereiten, um zusätzliche Mengen an Mikroorganismen zu aktivieren und um sicherzustellen, dass die Wurzeln gesund wachsen und sich in jedem Substrat (selbst hergestellt oder gekauft) ausbreiten.

Diese Vorbereitung der Bodenmischung ist eine Aufgabe, die vermieden werden kann, wenn man eine Fertigerde und Düngemittel kauft. Wenn man jedoch seine eigene Erde herstellt, stellt man damit sicher, dass die bereitgestellten Nährstoffe alle vollständig biologisch sind. Natürlich ist es manchmal nicht einfach, die optimale Menge der Nährstoffe zu erhalten, und dann können aufgrund einer schlechten Zusammensetzung Mängel auftreten.

Es ist eine Herausforderung, aber wenn man als bewusster Hanfbauer (der Umwelt und eigenen Gesundheit zuliebe) gerne alles selber und 100 % biologisch macht, empfiehlt es sich doch sehr, diesen Schritt zu wagen.