Cannabisanbau hat sich in den letzten Jahrzehnten aufgrund vieler Neuerungen in den technischen Entwicklungen stark verändert. Während man noch vor einigen Dekaden einzig auf den Anbau im Freien setzen konnte, gibt es mittlerweile genügend gute Gründe, auch in den eigenen vier Wänden den Versuch zu starten, sich als erfolgreicher Hanfbauer einen Namen zu machen. Bei beiden Methoden gibt es Vor- und Nachteile, die bedacht werden sollten, bevor man sich für die eine oder andere entscheidet.

Da die Gesetzeslage hierzulande den Anbau strengstens untersagt, wagt sich ein Grower stets über den Rand des Erlaubten, sodass die eigene Sicherheit die absolute Priorität darstellen sollte. Welche Anbaumethode für Interessierte den richtigen Weg darstellt, muss daher anhand verschiedener Faktoren ausgemacht werden, die immer unter der Prämisse der gewährleisteten Geheimhaltung stehen. Mit seinem Vorhaben zu prahlen, oder sich die falschen Freunde zum Gespräch auszusuchen, gehört zu den gröbsten Fehlern, die man sich als Cannabis-Grower leisten kann.

Fehler in der Durchführung können im Gegensatz dazu meist entweder noch ausgebügelt werden, oder aber führen zu einem erhöhten Erfahrungswert, der das Know-how des aktiven Cannabisliebhabers sinnvoll erweitert. Möchte man sich also als Grower versuchen, stellt sich die Frage, auf welchem Weg man zum Ziel und somit zu selbst gezogenen Pflanzen samt entsprechender Ernte gelangen möchte. Die erste Frage dabei lautet: Indoor oder Outdoor – wo wächst es für mich am besten?

Der Anbau von Cannabis im Freien ist die natürlichste Form des Growings. Schon seit Jahrtausenden gedeihen zum Rauschkonsum bestimmte Hanfpflanzen aufgrund der Gegebenheiten unseres Planeten in der Natur. Die Sonne verstrahlt genügend Licht, Regenwolken lassen Wasser vom Himmel fallen und gesunde Böden versorgen die Pflanzen mit ausreichend Nährstoffen. Professionalisiert man den Anbau auf entsprechenden Flächen mittels moderner Errungenschaften, dann steht einem erfolgreichen Vorhaben wenig im Wege.

Aufgrund der Entwicklungen im Bereich der Landwirtschaft und aufgrund der gestiegenen Erfahrung im Umgang mit Pflanzen, stehen Outdoor-Growern heutzutage viele Möglichkeiten zur Verfügung, um mit einem Projekt in der Natur Ergebnisse zu erzielen, die sich nicht verstecken brauchen. Wichtig ist jedoch das Klima, das dem Vorhaben keinen Strich durch die Rechnung machen darf. Außerhalb menschlicher Behausungen sind alle Pflanzen schließlich den Gegebenheiten der Natur ausgeliefert, zu denen neben den klimatischen Umständen auch das Leben von Kleintieren wie Insekten zählt. Unter die letztere Kategorie fallen auch Schädlinge, die ein Dorn im Auge des Heim(lich)gärtners darstellen. Wegen der genannten Faktoren spielt somit die Wahl des Standortes eine äußerst wichtige Rolle.