Noch vor ihrem Release hatte Meister-Gärtner The Doc die Ehre, drei neue Sorten von Paradise Seeds zu testen. Ein dreifaches neues Grow-Abenteuer in seinem Growraum, dem er natürlich mit großer Spannung entgegensah. Eine der drei Sorten trägt die Bezeichnung Sunset Paradise und wird von Paradise als Indica-dominant angegeben, die Blütezeit soll etwa 60 Tage betragen. Die genetische Komposition dieses Strains ließ The Doc mit der Zunge schnalzen: Thin Mint Girl Scout Cookies x Sunset Sherbert, US-West Coast-Genetik vom Allerfeinsten.

Die zwei ausgesäten Sunset Paradise-Samen keimten tadellos, die beiden Sämlinge benötigten etwas weniger als zweieinhalb Tage, um bis zur Erdoberfläche vorzustoßen. Nach drei Wochen Wachstum schrieb The Doc in sein Grow-Tagebuch: “Sie sind munter herangewachsen. Für eine Indica-dominante Sorte hat Sunset Paradise eine recht offene Wachstumsstruktur und ist nicht so buschig-dicht wie manch andere, die ich erlebt habe.” Eine Woche später leitete er die Blüte ein und setzte seinen Bericht fort: “Sie sind jetzt 37 und 40 cm hoch, also schön einheitlich gewachsen – auch in dieser Hinsicht bietet sich mir hier wieder die typisch hohe Paradise-Sortenqualität. Zu meiner Freude hat eine Verfärbung der Stängel und Blätter in Richtung rot und lila-blau eingesetzt, das scheint eine farbenfrohe Angelegenheit zu werden…”

Nach vier Wochen Blüte berichtete er: “Für eine Indica-dominante Sorte ist die Streckung stark. Die nach wie vor sehr uniform aussehenden Pflanzen liegen jetzt bei Höhen von ungefähr 80 cm. Der Stamm und die Seitenzweige sind in der oberen Hälfte der Pflanzen nun purpurrot, wie auch die Stängel der dunklen Laubblätter, welche mittlerweile mehrheitlich lila-blau und purple geworden sind. Diese Farbspiele sind wunderhübsch anzusehen, ich liebe das. Und sie werden schon jetzt von vielen silbrig-weiß glitzernden Trichomen kontrastiert. Die Harzausschüttung hat früh eingesetzt und scheint richtig heftig zu werden, und auch die Blütenbildung schreitet gut voran, da sind schon jede Menge Kelche zu sehen, die sich zu rundlich-dicken Formationen zusammenfügen.”