Ist es möglich ohne Vorkenntnisse Cannabis anzubauen? Ganz sicher. Aber wie sieht es dann mit dem Ertrag aus? Und wie mit der Qualität? Vielleicht ist ein funktionales Pflanzenmöbel perfekt für einen Anfänger wie mich? Aber welche Sorte ist optimal für meinen Schrank und wie lange dauert es, bis sich die Anschaffung amortisiert hat? Mein zweiter Anbau im GrowForLife-Schrank bescherte mir auch diesmal wieder ein paar ganz neue Erfahrungen…

Nach wie vor will ich herausfinden, ob sich mein hochpreisiger Grow-Schrank “Made in Germany” wirklich in einem Jahr amortisiert. Und ob damit auch Anfänger wie ich ordentliche Erträge einfahren können.

Außerdem will ich irgendwann auch eine Antwort auf die Frage finden, welche Genetik für die inneren Dimensionen (46 x 46 cm, 1,20 m hoch) dieses halbautomatischen Grow-Schranks optimal ist. Diesmal versuchte ich es mit einer French Macaron von T.H.Seeds.

Aber zunächst galt es den Schrank zu reinigen und neu zu bestücken. Für die Reinigung verwendete ich einen Bio-Essigreiniger. Dann bestellte ich für knapp 30 Euro einen neuen 15-Liter-Sack “Hortisol” (Bio-Erde) von Kañamu Pacha und erhielt direkt den allerneuesten Mix. Wie ich erfuhr, verbessert die Firma die Zusammenstellung immer noch ein wenig weiter und ich war gespannt, ob mir irgendwelche Veränderungen gegenüber dem ersten Grow auffallen würden.

Anfangs war das nicht der Fall, denn erneut waren direkt erste kleine Erdfliegen da. Im Laufe des Grows blieben nach und nach zahlreiche Fliegen an den drei gelben Klebefallen hängen, die ich im Schrank anbrachte. Soweit ich das beobachten konnte, blieben die Mini-Fliegen aber fast immer im oder am Boden und interessierten sich nicht weiter für die Pflanze. Erst später, als die French Macaron klebriges Harz ausschüttete, wurde das für einige Erdfliegen zur Todesfalle. Hier und da blieben sie vereinzelt auf den Blütenblättern hängen und konnten sich nicht mehr von den harzigen Blättern lösen. Also erlöste ich sie von ihrem Leid (Gnadentod).