Seit Tag eins meiner Karriere als semi-professioneller Heim(lich)gärtner arbeite ich mit den Sorten von Sweet Seeds und habe immer wieder fantastische Ergebnisse eingefahren. Das besondere an Psicodelicia war, dass es meine erste nicht-selbstblühende Sorte war, mit der ich mich erfolgreich beschäftigt habe. Neben einem geordneten Grow und Beamtenbesuch gab es schließlich auch ein tolles Ergebnis.

Bis heute arbeite ich gerne mit Autoflowering-Sorten und stelle mich auch gerne jeder Diskussion diesbezüglich. Häufig wird die Reinheit der Genetik in Frage gestellt, wobei ich da niemals widersprechen würde. Es ist Fakt, dass selbstblühende Genetik häufig aus Kreuzungen einer Vielzahl von Pflanzen besteht und somit auch jede Menge unterschiedliche Phänotypen zu erwarten sind. Ich persönlich finde das gut, denn häufig entstehen aus den acht bis zehn Pflanzen in meiner Box eine Vielzahl an Exemplaren, welche geschmacklich und von der Wirkung her mit unterschiedlichen Nuancen für Abwechslung sorgen.

Ich fand es in der Vergangenheit häufig anstrengend, mich über die genetische Reinheit meiner Pflanzen zu streiten und mich dafür zu rechtfertigen, warum ich selbstblühende Strains bevorzugte. Denn letztendlich sprachen wir über gekreuzte Pflanzen, welche die Menschheit bereits vor Jahrtausenden für sich entdeckte.

Nach einem wundervollen Sommerurlaub in Zeeland stand ich nach der Rückkehr vor der Wahl, mich für eine neue Sorte zu entscheiden. Schnell fiel meine Wahl auf die Sorte mit dem vielversprechenden Namen Psicodelicia von Sweet Seeds.