Vor 15 Jahren revolutionierten die ersten selbstblühenden Sorten den Cannabis-Samenmarkt. Schnell waren weltweit die Heim(lich)gärtner von den Eigenschaften der Autos im Vergleich zu den von der Fotoperiode abhängigen Strains begeistert. Nur am Ertrag haperte es häufig bei den oft sehr viel kleiner wachsenden Autoflowering-Sorten. Doch das hat jetzt ein Ende.

Die spanische Seedbank Sweet Seeds gehört zu den Samenbanken, die schon bei ihren ersten selbstblühenden Sorten auf höhere Erträge und ein größeres Wachstum durch eine entsprechende Selektion der involvierten Genetik geachtet hat. Schon 2012 brachte sie daher ihre erste “XL Auto” auf den Samenmarkt. Seitdem wächst die Familie extra großer Auto-Sorten mit jeder Saison um ein paar Strains, und die “XL Autos” von Sweet Seeds wachsen und gedeihen weltweit prächtig in Gärten, auf Terrassen, Balkonen und natürlich auch Indoor.

In den letzten Jahren hat Sweet Seeds eine ganze Reihe ertragreicher und großwachsender Autoflowering-Sorten auf den Markt gebracht, die die Herzen der Grower höher schlagen lassen und in kurzer Zeit für reich gefüllte Grasbehälter sorgen. Darunter befinden sich schon jetzt einige Klassiker: Zu den neuesten selbstblühenden Strains im Sortenkatalog von Sweet Seeds gehören u. a. Crystal Candy XL Auto (SWS87), Gorilla Girl XL Auto (SWS82) und Sweet Amnesia Haze XL Auto (SWS57), die ich alle während der Saison 2020 outdoor auf meiner Terrasse angepflanzt habe. Und das mit einem umwerfenden Ergebnis. Ich hätte nicht gedacht, dass ich nach nur zehn Wochen echte Grasbäume dieser Größe und mit einem solch hohen Ertrag ernten würde. Und das Ganze mitten im Sommer – lange vor den feucht-kalten Herbsttagen.

Ohne zu wissen, wie groß die einzelnen Pflanzen werden oder wie viel die Blüten am Ende auf die Waage bringen würden, pflanzte ich jeweils zwei Samen von jeder Sorte, die alle bis zum 20. Mai gekeimt waren. Ich behielt sie bis zum 12. Tag drinnen und zog sie unter zwei CFL-Leuchten mit jeweils 18 Watt auf. Ab dem 2. Juni stellte ich sie zwischen 6 Uhr morgens und ca. 22 Uhr abends nach draußen und holte so das Meiste aus den langen, sonnigen und warmen Sommermonaten heraus. Natürlich pflanzte ich alle sechs Autos in größere Töpfe, damit sich die Wurzeln richtig entfalten konnten und eine gute Entwicklung garantiert war.