Eine Kreuzung, die es in sich hat: Die legendäre AK-47 gekreuzt mit der hauseigenen Cream Caramel von Sweet Seeds. Neben einem geschmeidigen Grow, der einfach so von der Hand ging, hatte ich auch ein umwerfendes Endprodukt. Die Power und Wirkung von AK-47 und der süße, smoothe und nachhaltige Geschmack von Cream Caramel machen diesen Strain in seiner Kombination unwiderstehlich.

Nach meinen ersten erfolgreichen Versuchen mit feminisierten Samen griff ich wieder eine Zeit lang auf selbstblühende Genetiken zurück. Auch wenn ich die Abwechslung durchaus interessant finde, bevorzuge ich in der Regel doch letztere Sorten. Allerdings findet man natürlich nicht jede Sorte als weiterentwickelte automatisch blühende Samen wieder. Auf der Suche nach einer passenden Sorte für meinen nächsten Grow landete ich auf der Seite von Sweet Seeds.

Im ersten Jahr meiner Grower-Karriere war mir Sweet Seeds noch gar kein Begriff. 2016 war ich auf der Spannabis in Barcelona und tauchte zum ersten Mal in meinem Leben so tief in die Grower-Community ein, wie noch nie zuvor. Dort lief ich irgendwann auch an dem Stand der spanischen Samenbank Sweet Seeds vorbei und kam mit den Leuten ins Gespräch. Damals war ich noch völlig erschlagen von der immensen Sortenvielfalt, und ein junger Mann von Sweet Seeds führte mich durch den aktuellen Sorten-Katalog und erzählte mir zu jedem Strain etwas. Als ich auf Cream 47 zeigte, grinste er und ich fragte nach, was denn an dem Strain so komisch sei. Es stellte sich heraus, dass er Cream 47 aktuell zu Hause hatte und kurz vor der Ernte stand. Er zeigte mir Bilder, und das, was ich zu sehen bekam, sah köstlich aus. Ich bedankte mich und kaufte mir direkt vor Ort zehn Samen.

Sweet Seeds wurde 2005 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Valencia und gehört zu den Pionieren der kommerziellen Cannabissamen-Produktion. 2013 setzte Sweet Seeds mit den F1 Fast Version-Sorten ein Ausrufezeichen in der Grow-Community. Aber das nur am Rande. Ich war von Barcelona völlig überrascht und hatte nicht mit so einer öffentlich präsenten Cannabiskultur gerechnet. Obwohl ich mir damals schwor, regelmäßig hierher zu kommen, habe ich es seitdem leider nur ein weiteres Mal geschafft. Aber ich hatte ja Souvenirs in der Tasche und kurz nach meiner Rückkehr wollte ich daheim loslegen.