Angesichts ihrer US-amerikanischen Wurzeln und Top-Connections ist es kein Wunder, dass die niederländische Samenbank T.H. Seeds ein umfangreiches Sortiment an trendigen “Süßspeisen-Sorten” im Angebot hat. Ihre verführerisch köstlichen Trichomzucker-Bomben Stracciatella Dos-Si-Dos, French Cookies und French Macaron wurde in dieser Reihe schon vorgestellt. Doch es gibt noch viel mehr hanfiges Sorten-Naschwerk im T.H.-Candy Shop zu entdecken, zum Beispiel Fruit Loops. In die Rezeptur dieses 60:40 Indica/Sativa-Strains fanden drei andere Zuckerpflanzen Eingang: Man nehme zwei Teile Skittlez und vermische sie mit einem Teil Birthday Cake und einem Teil Strawbanana Cream – voilà, die T.H.-Fruit Loops sind angerichtet! Wie auch bei vielen der Süßliebhaber-Sorten von der kalifornischen Westküste ist die Ertragsleistung von Fruit Loops etwas gedrosselt, pro Quadratmeter sind 350 bis 450 g zu erwarten – bei einer Blütezeit von neun Wochen.

Niemand anderes als der prominente T.H.-Fan The Doc leckte sich begierig die Finger nach Fruit Loops und besorgte sich ein Päckchen Samen von diesem Strain, der neben seiner speziellen Rezeptur eine weitere Besonderheit aufweist: Es gibt ihn nur in regulärer Form mit elf Samen pro Päckchen, feminisiertes Saatgut ist nicht verfügbar.

“Da muss ich bald wie in der guten alten Zeit selektieren und meine Geschlechtsgenossen leider in Richtung Kompost verabschieden, sobald ich sie erkenne”, kommentierte The Doc. Fünf Samen setzte er zur Keimung an, alle fünf brachten innerhalb von gut drei Tagen gesunde junge Keimlinge hervor, die sich eifrig dem Licht entgegenreckten. Die Wachstumsphase fiel diesmal kürzer als gewöhnlich aus, wegen einer geplanten Urlaubsreise musste The Doc sie auf zweieinhalb Wochen beschränken. Gegen Ende dieser Periode waren sie ziemlich einheitlich herangewachsen, mit Höhen von 19-25 cm, mittelbreiten, dunkelgrünen Blättern und guten Verzweigungsansätzen.

Acht Tage nach Einleitung der Blütephase hatten alle fünf Fruit Loops ihre geschlechtliche Natur offenbart, der Herren-Club hatte drei Mitglieder und wurde von The Doc sofort geschlossen. Zwei weibliche Pflanzen blieben so übrig und machten sich alsbald an die Blütenbildung. Nicht lange und es quollen überall knubbelige Indica-Knospen hervor, mit einem rundlich-kompakten, “saftigen” Look.