Welcher Homegrower kennt das nicht: da sitzt man vor seinen Pflanzen, schaut sie liebevoll an und träumt davon, dass der ganze Prozess etwas schneller läuft und man noch mehr und noch öfter ernten kann. Natürlich geht das nicht. Zumindest nicht einfach so. Sweet Seeds hat sich eine Antwort auf dieses Bedürfnis der Grower-Szene überlegt und heraus kam dabei die F1 Fast Version-Serie – mit Sorten, die eine wesentlich schnellere Blütephase durchleben. Ein Juwel der F1 Fast Version-Serie von Sweet Seeds, Killer Kush, überzeugt durch die geringe Zeit von Keimung bis Ernte und dem damit verbundenen Endergebnis.

Ich hatte bereits vor einigen Jahren das Vergnügen Crystal Candy aus der F1 Fast Version-Serie von Sweet Seeds anzupflanzen. Mir war damals bereits bewusst, was ich mir da ins Zelt holte, dennoch hatte ich mich nicht so intensiv mit dem genetischen Hintergrund beschäftigt. Die Sorten der F1 Fast Version-Serie sind feminisierte Samen, welche lichtabhängig und besonders schnellblühend sind. Diese Strains können bereits nach sechs Wochen Blütezeit geerntet werden. Der Zauber liegt in der Kreuzung zwischen einer lichtabhängigen und einer selbstblühenden Sorte. Letztere verringert die Blütezeit um ein bis zwei Wochen, ohne dabei dem Endergebnis wesentliche Anteile an Qualität oder Quantität zu nehmen. Bereits damals konnte ich selber feststellen, dass der gesamte Growdurchgang insgesamt nicht so lange gedauert hatte wie sonst. Und auch am Endergebnis hatte ich wenig zu meckern. Allerdings hatte ich mich im Nachhinein etwas geärgert, weil ich diesen zügigeren Prozess nicht bewusst verfolgt hatte und mich am Ende tatsächlich wunderte.

Die spanische Samenbank Sweet Seeds habe ich erst relativ spät in meiner Grower-Karriere entdeckt. Nachdem ich mich in meinen Anfangsjahren auf dem niederländischen Markt ausgetobt hatte, schwenkte meine Aufmerksamkeit immer mehr nach Spanien. Sweet Seeds konnte man dabei unmöglich verfehlen. Auffällig ist das breite Angebot von Sweet Seeds, was aber definitiv nicht durch das wahllose Zusammentrommeln exotischer Namen zustande kommt, sondern durch solide Forschungsarbeit. Unabhängig von den guten und fundierten Produktinformationen auf der firmeneigenen Homepage, betreibt Sweet Seeds viel Aufwand, um seine Kunden auf den Cannabis-Fachmessen zu beraten. Ich war fasziniert von der Geduld und Fachkundigkeit der Leute vor Ort – und das an verschiedensten Locations in Europa. Ich freue mich jetzt bereits, wenn wir alle wieder bei solchen Gelegenheiten zusammenkommen können.