Barbara Bud ist die Flaggschiff-Sorte von House of The Great Gardener, mit dieser Sorte machten sich die Kanadier einen Namen in der Cannabis-Sortenwelt. Sie schmückt sich mit einer beeindruckenden Trophäensammlung, mehr als 20 internationale Auszeichnungen bei Cannabis-Cups innerhalb von wenigen Jahren hat sie gewonnen (fast ausschließlich bei Hasch- oder Konzentrat-Wettbewerben), was die große Beliebtheit und Klasse von Barbara Bud als Haschpflanze unterstreicht. Die Potenz von Barbara Bud ist nicht zerstörerisch heftig, sondern entfaltet eine wohltuende Breitbandwirkung, zu der sowohl ein schmerzstillender und stressmindernder als auch stimmungshebender Effekt gehört. Der Turn wirkt sogar erhebend-aktivierend, was für eine Indica-dominante Sorte ungewöhnlich ist. Der Kopf bleibt also klar, der Konsument funktioniert noch gut – Barbara Bud ist also sehr für den Konsum tagsüber geeignet und beispielsweise auch für ein geselliges Zusammensein mit Freunden. All diese Eigenschaften haben sie zu einem sehr populären Strain in Kanadas medizinischen Compassion Clubs und Dispensaries gemacht.

Wie aber kam die Sorte Barbara Bud eigentlich zu ihrem Namen? Er geht auf die bekannte kanadische Radio-Moderatorin Barbara Budd zurück – fast unmöglich, sich von diesem Namen NICHT zu einer Sortenbezeichnung inspirieren zu lassen … Das Great-Gardener-Ernte-Team hörte beim Schnibbeln oft ihre Sendung auf CBC. Von Barbara Budd ist zwar nicht bekannt, dass sie selbst Cannabis konsumiert, sie hat aber stets die Legalisierung von medizinischem Cannabis in Kanada unterstützt.

The Doc ließ zwei feminisierte BB-Samen erfolgreich keimen, nach nicht einmal drei Tagen waren sie „geschlüpft“. In der Wachstumsphase zeigen die beiden Jungpflanzen ein Indica-dominantes, buschiges Wachstum mit vielen Ansätzen von Sekundärtrieben. Überrascht war The Doc von der Tatsache, dass die Laubblätter zwar Indica-typisch dunkelgrün aussahen, aber von der Form her schmal, sehr stark Sativa-geprägt waren. Vier Wochen nach der Keimung schickte er die beiden Barbaras in Blüte, zu diesem Zeitpunkt maßen sie in der Höhe 33 und 35 cm, legten also eine hohes Maß an Uniformität an den Tag.