Klebrige Blüten, exotische Düfte und fantastische Erträge. Dafür steht diese wundervolle Sorte von Paradise Seeds namens Auto Whiteberry. Die ideale Pflanze für Growboxen mit beschränkten Höhenkapazitäten mit sehr starkem Resultat. Qualitativ wie quantitativ. Wie so häufig begegnete mir diese Sorte auf einem meiner Cannabis-Ausflüge, in diesem Fall in Amsterdam. Gerne teile ich die Story meines Growdurchgangs dazu mit Euch und hoffe, dass auch Ihr beim Lesen Lust auf diese Sorte bekommt.

Wer hat nicht diesen einen Freund oder diese eine Freundin, die man bereits seit Ewigkeiten kennt und mit denen man die ersten Cannabis-Erfahrungen gemacht hat? Ich kenne Jonas seit der fünften Klasse und das ist mittlerweile schon ganze 25 Jahre her. Damals hätte noch keiner von uns geahnt, dass wir in Zukunft mal leidenschaftliche Cannabis-Konsumenten und -Grower werden würden. Alles begann mit dem ersten Kanten Haschisch. Ich werde nie vergessen, wie wir diesen ersten und legendären Abend vorbereiteten und planten. Seine Mutter war über das Wochenende weg und ohne das vorab mit meinen Eltern zu besprechen, holte ich mir eigenmächtig die Erlaubnis ein, das Wochenende bei Jonas zu verbringen. Wir waren da gerade mal 15 Jahre jung. Da wir aber bereits wussten, dass wir nach dem Kiffen womöglich Lust auf süße und salzige Snacks bekommen würden, deckten wir uns zunächst mit einem völlig übertriebenen Grosseinkauf ein, was zu einem Problem wurde, denn wir hatten Schwierigkeiten, zu zweit das ganze Zeug bis zu Jonas zu schleppen. Einmal angekommen ging die Show los: Nachdem wir das Papier, den Filter und den Tabak platziert hatten, standen wir vor dem damals auf uns riesig wirkenden Klumpen Haschisch und stockten. Wie sollte das jetzt gehen? Mussten wir den da einfach reinlegen? Da wir nichts falsch machen wollten, telefonierten wir noch etwas in unserem Freundeskreis herum und holten uns kryptische Antworten, welche uns durch die Blume sagten, dass wir den Klumpen erhitzen und dann möglichst fein reinbröseln müssten. Kryptisch deswegen, weil bereits vor 25 Jahren niemand gerne am Telefon über Cannabis sprach. Auf die Frage, wie viel es denn sein sollte, hieß es: bloß nicht zu viel. Was aber zu viel oder zu wenig war, konnte oder wollte uns damals niemand sagen. So entstand also der Joint, an den ich mich deswegen noch so gut erinnern kann, weil er dick, krumm, unförmig und kaum zu halten war. Wir waren zu diesem Zeitpunkt beide noch Nichtraucher und hatten folglich auch noch nie etwas zum Rauchen angezündet. Nachdem Jonas mehrmals scheiterte und offensichtlich besorgt über die Feuerzeugflamme in der Nähe seiner Haare war (die voller leicht entzündlicher Haarstylingprodukte waren) gab er diese entscheidende Aufgabe an mich ab. Bei mir klappte es auf Anhieb – doch die ersten Züge waren alles andere als angenehm. Beim ersten Zug musste ich so heftig husten, dass ich mich fast übergeben hätte, was Jonas so sehr beeindruckte, dass er zunächst nicht an dem Joint ziehen wollte. Ich zog also weiter und nach ein paar Zügen rauchte ich dann mehr oder weniger – ohne daran kaputt zu gehen. Ich wurde auch ziemlich schnell stoned. Oder high, das kann ich rückblickend gar nicht mehr so gut sagen. Jonas gab sich schließlich einen Ruck und schloss sich mir an. Wir rauchten gefühlt ewig an diesem Joint und spätestens ab der Hälfte wurde das Objekt unserer Begierde nach jedem Zug weitergereicht, da unsere Lungen auch völlig überfordert waren mit dem plötzlichen Rauchgenuss. Der alte und staubtrockene Tabak hatte sicherlich auch dazu beigetragen. So erlebten wir also (und zum Glück) einen sehr entspannten Abend voller Lachflashs und Fressgelagen, verbunden mit einer total tollen und entspannten Nacht, in welcher ich von rosa Elefanten auf Wolken träumte. Vielleicht hätte sich unsere Haltung zu Cannabis gänzlich anders entwickelt, wenn wir an diesem Abend völlig abgestürzt wären. Aber das war nicht der Fall und aus einer bereits stabilen Freundschaft ohne gemeinsame Hobbys, wurde nun eine Brüderschaft mit grüner Leidenschaft.