Aster Farms ist ein Hanfunternehmen aus Kalifornien, das 2018 von einer Gruppe echter Cannabis-Enthusiasten – die die Absicht hatten, Cannabis unter natürlichen Bedingungen unter freiem Himmel in Kalifornien anzubauen – gegründet wurde. Egal, ob man aus Spaß an der Freude kifft oder Cannabis medizinisch gegen allerlei gesundheitliche Beschwerden nutzt, die Betreiber von Aster Farms glauben an die Kraft der Natur und die natürlichen Heilkräfte, die der Hanfpflanze innewohnen. Deshalb wird hier auch ausschließlich ökologisch-biologisch angebaut. Wir sprachen mit Julia Jacobson von Aster Farms über die Anfänge der Firma, ihre Erfahrungen damit und die Zukunft des Canna-Business.

Was kannst du uns über Aster Farms erzählen?

Aster Farms ist ein nachhaltiges Cannabisunternehmen, das wir 2018 mit einem Engagement für Intentionalität, Transparenz und organische Praktiken gegründet haben. Wir bauen ökologisch-biologisches Cannabis im großen Stil und im Freien an. Ganz so, wie es sein sollte und es die Natur vorgesehen hat. Tatsächlich glauben wir, dass Cannabis zu einem gesunden, aktiven Lebensstil dazugehört, daher haben wir uns der Produktion von sauberem Bio-Cannabis verschrieben – für ein sauberes High. Das beginnt mit verantwortungsbewusster Landwirtschaft, lebendigem Boden und ökologischen Inputs, damit die Natur ihre Arbeit erledigen kann. Und ganz unabhängig davon, ob man nun Cannabis aus medizinischen Zwecken oder aus Spaß an der Freude konsumiert – man sollte immer dem vertrauen können, was man seinem Körper zuführt und gleichzeitig auch wissen, unter welchen Bedingungen es hergestellt wurde. Dabei engagieren wir uns nicht nur innerhalb der Cannabis-Szene, sondern auch für unsere Gesellschaft im Allgemeinen. Wir setzen uns aktiv für soziale Gerechtigkeit in der Cannabis-Industrie ein und praktizieren diesen Ethos in unserem Unternehmen.

Wie bist du selbst ins Cannabisgeschäft eingestiegen?

Einige Puzzleteile kamen hier gleichzeitig zusammen: Nachdem ich ein Jahrzehnt als Einkäuferin im Einzelhandel gearbeitet und ein Tech-Startup geleitet hatte, war ich ausgebrannt. Plötzlich wollte ich mir die Hände schmutzig machen und am besten unter freiem Himmel in der Natur arbeiten. Eines Nachts blieb ich dann bis vier Uhr morgens auf und suchte nach Möglichkeiten, meine Karriere in Richtung Landwirtschaft zu lenken. Mein Mann, der auch ein Mitbegründer von Aster Farms ist, hat dann ein familiär bedingtes Erbe in der nachhaltigen Landwirtschaft angetreten, was auch den Anbau von Cannabis mit einschloss. So verschlug es uns nach Mendocino, wo wir alles über den ökologisch-biologischen Cannabis-Anbau lernen konnten. Cannabis war zu der Zeit sowohl medizinisch als auch in der Freizeit bereits Teil meines Lebens – und plötzlich gewann es in Kalifornien als legale Industrie schnell an Bedeutung. Auf diesem neuen Markt gab es kaum Transparenz bei der Herstellung, und wir fanden einfach keine Produkte, die uns als ökologisch bewusste Verbraucher ansprachen. Das deuteten wir schließlich als ein klares Zeichen – also wagten wir den Sprung und begannen mit Aster Farms unsere eigene Firma aufzubauen.