Viele Menschen haben es satt, zu husten oder an schmerzenden Kehlköpfen zu leiden nachdem sie zuvor Bongs oder Vaporizer gekauft und benutzt haben. Außerdem kann der Geruch von gerauchtem oder verdampftem Cannabis auch unerwünschte Aufmerksamkeit zur Folge haben, die der Privatsphäre schaden oder sogar den Verlust der persönlichen Freiheit bedeuten kann.

Deshalb wird das Kochen mit Cannabis als eine zunehmend beliebte Alternative zum Rauchen gesehen und daher immer populärer. Cannabis zu essen hat tatsächlich viele Vorteile – vor allem bei einem medizinischen Gebrauch. Zudem ist es eine gute Möglichkeit, psychoaktive Hanfprodukte zu konsumieren, ohne dass es irgendjemandem auffällt. Außerdem verbreitet sich beim Essen natürlich auch kein charakteristischer Weed-Geruch wie beim Rauchen.

Psychoaktives Cannabis kann beim Kochen u.a. dazu verwendet werden, um Süßigkeiten, Backwaren, Getränke oder andere Gerichte zuzubereiten. Diese so veredelten Nahrungsmittel enthalten dann natürlich auch die wertvollen Cannabinoide, so dass auch medizinische Nutzer über die bekannten Wirkungen verfügen, die man sich von Cannabis nun einmal als Patient wünscht. Das Verspeisen von psychoaktiven Hanf-Produkten beschert einem dabei eine etwas andere (später einsetzende und länger anhaltende) Wirkung als beim Rauchen.

Heute gibt es ganz verschiedene Cannabis-Leckereien – dazu gehören u.a. Butter, Öle, Kekse und Brownies, die sich bestens für den medizinischen oder Freizeitkonsum (wann immer man Lust darauf verspürt) eigen. Dabei kann man auch ganz einfach eigene kulinarische Hanf-Kreationen zubereiten, die man z.B. mit Cannabisbutter aus der persönlichen Lieblingssorte – die man vorab im Online Hanfsamen Shop geordert hat – hergestellt hat.

Wenn man  Cannabis isst, wandelt das Verdauungssystem die inaktive Form von THC in Delta-11 THC um, eine Verbindung, die andere Wirkungen als Delta-9 THC erzeugt, bei der man aber den kombinierten Effekt von beiden Molekülen erhält. THC wird dabei von der Leber metabolisiert und erzeugt so eine starke psychoaktive Wirkung. Man wird also ganz schön “high” vom Verzehr dieser Produkte, so dass sie nur in geringen Mengen konsumiert werden sollten. Es kann auch einige Zeit dauern, bis der Effekt spürbar wird, deshalb wird empfohlen, dass man anfangs geringe Mengen konsumiert, bis man die persönliche Toleranzschwelle bei der Verwendung dieser Produkte genau kennt.

Es ist unbestritten, dass Cannabis durch das Vermeiden des Rauchens für alle Menschen deutlich verträglicher wird – selbst sehr kleine Kinder können so davon profitieren. Darüber hinaus sind beispielsweise Hanfblätter auch reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Cannabis (ob nun roh oder gekocht) ist zudem auch voller Antioxidantien, die unser Körper braucht – so können z.B. Menschen, die an Epilepsie leiden, mit Cannabis erfolgreich behandelt werden.

Es gibt immer noch viele Länder, die den Verkauf von Medizinalhanf nicht erlauben, dafür aber die Verwendung von Cannabidiol-Produkten. So hat sich z.B. CBD-Öl als eine gute Behandlungsalternative für diejenigen erwiesen, die nicht auf eine normale Behandlungen ihrer Epilepsie  ansprechen.

Gegessen wirkt Cannabis besser gegen langanhaltende Schmerzen, Muskelkrämpfe und ähnliche Erkrankungen. So haben sich (was pädiatrische Patienten betrifft, die nicht rauchen wollen oder können) Cannabis-Speisen bereits vielfach als eine gute Alternative erwiesen. Kochen mit Cannabis ermöglicht es Betreuern, Familien und Freunden von kranken Menschen, ihren Lieben Cannabis in kleinen Dosierungen zur Verfügung zu stellen.

Jede Cannabispflanze enthält eine Kombination von Cannabinoiden, die mit dem Endocannabinoid-System des menschlichen Körpers interagieren. Diese Cannabinoide interagieren mit den Neurorezeptoren im Körper, um Ungleichgewichte in der Biochemie zu reparieren. Wenn man Cannabis isst, entfaltet es so (im Vergleich zu gerauchten Hanfblüten) auch eine mehr körperbetonte Wirkung.

Und last but not least bietet die Herstellung von Cannabis-Speisen eine perfekte Möglichkeit, Schnittreste, beschädigte Knospen und anfallende Erntereste zu verwenden und dabei das hier enthaltene THC (das normalerweise verschwendet wird, da es nicht gut genug ist, um es zu konsumieren) nutzbringend zu verwerten.

Das Kochen mit Cannabis ermöglicht es den Menschen sehr kreativ bei der Verwertung der ganzen Hanfpflanze zu sein. Süßigkeiten, Lebensmittel, Tee, Kekse und andere Nahrungsmittel können dabei ganz einfach mit Cannabis für den täglichen Verzehr und regelmäßige, kontrollierte Dosierung zubereitet werden.