Für eine grünere, bessere Welt

 

Die kanadische Regierung unter der Führung des jungen und dynamischen Premierministers Justin Trudeau macht’s vor und zeigt mit der jüngsten Legalisierung von Cannabis sowohl für den Freizeitkonsum als auch den medizinischen Gebrauch, dass die Devise “Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg” nach wie vor zutrifft – auch wenn das bedeutet, dass die Kanadier damit gegen internationale Abkommen verstoßen und sich über bestehendes internationales Recht hinwegsetzen.

Negative Auswirkungen wird das für das Nachbarland der USA jedoch kaum haben, denn längst deuten die weltweiten Zeichen auf eine weitgehende Liberalisierung in Sachen Cannabis hin – ausgelöst von dem buchstäblichen „grünen Rausch“ in Nordamerika, von dem schon heute viele profitieren. So wird es mittelfristig hoffentlich auch möglich sein, die seit Jahrzehnten verfehlte Drogenpolitik den Gegebenheiten der Realität anzupassen und den scheinheiligen “War on Drugs” endgültig zu beenden.

Wir werden in den kommenden Ausgaben sicherlich des Öfteren – wie in den letzten Jahren aus einigen Bundesländern der Vereinigten Staaten – von der Entwicklung der Cannabis-Kultur in Kanada nach der Legalisierung berichten. Den Anfang macht unser Autor G.B.I. (Green Born Identity) bereits in dieser Ausgabe mit einer detaillierten Bestandsaufnahme der derzeitigen Lage im zweitgrößten Land der Erde.

Am Beispiel Kanadas zeigt sich jedenfalls, dass positive Veränderungen – auch wenn man manchmal etwas länger auf sie warten, bzw. auch selber aktiv werden muss – möglich sind und eine grünere und bessere Welt keine Utopie in weiter Ferne bleiben muss, wenn wir als Gesellschaft dazu bereit sind, die richtigen Entscheidungen zu fordern und durchzusetzen.

Möge die Zukunft beginnen und die Macht mit uns sein!