Das Angebot an Kush-Strains ist aktuell so vielfältig, dass es einem schwerfallen kann, sich für eine Sorte zu entscheiden. Mit OG Kush von der Humboldt Seed Organization hat man es mit einem stabilen und bewährten Strain zu tun, in welchem Kush nicht nur im Namen, sondern auch in der Genetik steckt. Steht man (so wie ich) auf Abwechslung in der Tüte, sollte man immer auch etwas Kush am Start haben. Wie mein Grow verlief und wie sehr mich das Ergebnis begeisterte, möchte ich im Folgenden beschreiben.

OG Kush Auto von der Humboldt Seed Organization ist eine Indica-dominierte Pflanze, welche dem Original sehr nahe kommt. Die selbstblühende Varietät überzeugt laut Herstellerangaben durch ihr schnelles Wachstum und die Qualität, welche viele typische Kush-Eigenschaften in sich vereint.

Das unverwechselbare Aroma und seine langanhaltende psychoaktive Wirkung hat bereits viele leidenschaftliche Cannabis-Liebhaber*innen überzeugt. Auch als medizinisches Cannabis sticht OG Kush hervor und machte sich in den letzten Jahren auch in diesen Kreisen einen Namen. Besonders in Kalifornien erlebt dieser Strain eine Beliebtheit, welche seinesgleichen sucht. Die ursprünglich Sativa-lastige Pflanze mit geringen Indica-Anteilen ist der ideale Wegbegleiter für all diejenigen, die ihren Alltag gerne mit Cannabis kombinieren.

Wenn man den Legenden und Mythen um OG Kush Glauben schenken möchte, handelt es sich hierbei um eine reine Klon-Sorte. Es hält sich das hartnäckige Gerücht, dass hier eine Verwandtschaft zu der berühmten ChemDawg bestehen würde. Konsumenten beschreiben häufig eine den Geist belebende Wirkung. Der Geschmack besticht durch Citrus-Aromen und Kiefernduft. Die Blütenbestände sind häufig üppig, kompakt und sehr klebrig.

Kush-Strains haben sich mit den Jahren zu meinen Lieblingen entwickelt. Dabei muss ich allerdings gestehen, dass ich die ersten Jahre meiner Kush-Leidenschaft mit Sicherheit viel geraucht habe, was als Kush betitelt, aber im besten Fall einfach nur so getauft wurde.