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Juicy Fields – Cannabis, Crypto und Crowdfundig

Wer heutzutage etwas Geld für die Zukunft sparen möchte hat ein Problem: Zum einen liegt die Inflation derzeit bei über fünf Prozent, zum anderen gibt es nirgendwo mehr nennenswerte Zinsen. Manche müssen für ihr Guthaben sogar ein „Verwahrentgeld“ entrichten, was als „negative Zinsen“ betrachtet werden kann. So oder so – das Geld (bzw. die Kaufkraft des Geldes) nimmt zur Zeit so stark ab wie schon lange nicht mehr. Und wer nicht in Immobilien oder Aktien investieren möchte, dem gehen damit oft schon die Anlagemöglichkeiten aus. Wie schön wäre es da, wenn man irgendwie am weltweiten „Green Rush“ teilhaben könnte und durch „Cannabis Crowdgrowing“ auch schon für kleinere Summen ordentliche Renditen einfahren könnte? Genau das bietet die Firma Juicy Fields seit kurzem an – und hat damit im Internet eine Debatte darüber ausgelöst, ob dieses Geschäftsmodel einfach zu gut ist, um wahr sein zu können…

Kurioserweise erfuhr ich von Juicy Fields von meinem Freund Nik, der gar nichts mit Cannabis und der Hanf-Szene zu tun hat und nur von mir wissen wollte, ob ich schon mal von dieser Firma gehört hätte und wie ich deren Seriosität einschätzen würde. Da ich zuvor noch nie von Juicy Fields gehört hatte, konnte ich dazu nichts sagen, versprach aber, mich umzuhören. Danach sah ich Juicy Fields (in Form von großen Sponsor-Bannern und einem Stand) im letzten Jahr auf der ICBC Berlin und der Mary Jane Berlin. Ich sprach Bekannte und Hanf-Kollegen auf Juicy Fields an und erfuhr so, dass es zumindest vereinzelt Leute gibt, die mit dieser Plattform bereits gute Investitionserfahrungen gemacht haben. Ich teilte dies Nik mit, der sich aber inzwischen längst eine eigene Meinung zu diesem Thema gebildet hatte: Er wolle lieber nicht über Juicy Fields investieren – die vielen kritischen Beiträge im Internet hätten ihn abgeschreckt.

Ich recherchierte daraufhin auch ausführlich und stellte fest, dass es tatsächlich ziemlich viele Menschen gibt, die ausdrücklich vor Juicy Fields warnen und es als ein Ponzi-Schema (bzw. direkt als „Betrug“ oder „Abzocke“) bezeichnen. Andererseits fand ich aber auch viele Aussagen von Anlegern, die mit Juicy Fields bisher gute Erfahrungen gemacht hatten. Schwierig, sich da für eine Seite entscheiden zu müssen.

Ich beschloss (auch aus Recherche-Zwecken) einfach mal selbst etwas Geld bei Juicy Fields anzulegen. Schließlich kann man über diese Plattform schon ab 50 Euro Geld anlegen, welches (in diesem Fall) für eine erworbene Hanfpflanze (Juicy Flash) verwendet werden soll, die irgendwer irgendwo für einen anbaut, pflegt und schließlich aberntet, trocknet, trimmt und verkauft – so die offizielle Darstellung von Juicy Fields.

Klar, vielleicht würde manch ein konservativer oder traditioneller Finanzberater sagen, dass das viel zu gut ist, um wahr sein zu können. Aber auch nicht jeder von ihnen – schließlich leben wir in Zeiten von Kryptowährungen, riesigen digitalen Vermögenswerten und der Neuverteilung des traditionellen Vermögens.

Damit sollen erstaunlich hohe Zinsen bzw. Renditen realisiert werden, die in der aktuellen Niedrigzinsphase fast schon unseriös wirken. Ebenso wie kleine Darstellungsfehler auf der Webseite und Unstimmigkeiten wie die, dass auf der Webseite in Bezug auf die angebauten Pflanzen an der einen Stelle von Klonen (Stecklingen) die Rede ist und an anderer Stelle dann von Samen (Sämlingen). Das ist zumindest ungenau bzw. nicht ganz professionell. Und sowas kann dann auch schnell mal unseriös wirken.

Meine „Juicy Flash“-Pflanzen wurden nach Informationen der Juicy Fields-Plattform am 2. Dezember 2021 geerntet und befinden sich nun im „Lagerhaus“, wo sie getrocknet, getrimmt und verpackt werden. Erst dann kann ich sie (mit einem Klick auf „Ernte verkaufen“) zu Geld machen, um zu sehen, ob (und wenn, wie viel) mir diese Investition tatsächlich eingebracht hat. Bis dahin kann ich leider keine wirklich persönlichen Erfahrungen mit einbringen. Noch scheint alles nach Plan zu laufen…

Als Juicy Fields auf der Mary Jane Berlin mit einem beeindruckend großen Messestand präsent war, nutzte ich diese Gelegenheit, um dort um ein Interview mit einem Firmensprecher zu bitten. Ich erklärte dabei ganz offen, dass ich vor allem Fragen zu den Vorwürfen stellen möchte, die Juicy Fields im Internet von ganz verschiedenen Leuten gemacht wurden und werden. Da wir einen (diesen) Artikel dazu planten, wollten wir natürlich Juicy Fields die Gelgenheit geben, ihre Sicht der Dinge darzustellen.

Am Messestand wurde ich schließlich bis zu Robin Silver weitergereicht, der seines Zeichens für die „Big Buyer“ (Großkunden) zuständige „Business Development Officer“ von Juicy Fields. Wir sprachen kurz miteinander und ich erklärte erneut, dass wir Juicy Fields die Möglichkeit geben wollen, auf die vielen multimedialen Vorwürfe zu reagieren. Robin gab sich große Mühe mir erste Fragen zu beantworten, fühlte sich dann aber zunehmend unwohl in der Rolle des Befragten. Als ich danach fragte, warum die Webseite der „Crowdgrowing Platform“ nach frei einsehbaren Informationen in diesem Jahr ausläuft, wollte er mir direkt das Gegenteil beweisen und zückte sein Smartphone. Kurz darauf erklärte er mir irritiert, dass dem tatsächlich so sei und er sich nicht erklären könne, warum die Seite nicht längst verlängert wurde. Und überhaupt sei er eigentlich gar nicht der richtige Ansprechpartner für solche Presse-Interviews. Immerhin versprach er mir hoch und heilig, dass er am nächsten Tag einen kundigen Kollegen an unserem THCENE-Stand vorbeischicken würde, der dann gerne das Interview im Namen von Juicy Fields geben würde.

Leider kam am Sonntag kein Abgesandter von Juicy Fields an unserem Stand vorbei, weshalb ich Robin kurz nach der Messe eine Email schrieb und mein Anliegen erneut zum Ausdruck brachte. Zwei Tage später erhielt ich seine Antwort. Er entschuldigte sich, dass es nicht mehr direkt auf der Messe mit dem Interview geklappt hatte, er aber nun den passenden Interviewpartner für mich gefunden habe: Daniel Gauci, seines Zeichens „Chief Business Development Officer“ und „Head of Content“ bei Juicy Fields. Wir wechselten ein paar Emails und ich stellte fest, dass ein schriftliches Interview bevorzugt wurde.

INTERVIEW

Warum ist die Juicy Fields-Webseite nur für zwei Jahre registriert? Bereits im nächsten Jahr läuft die Webseite aus, obwohl darauf für bis zu fünf Jahre Erträge versprochen werden – wie kann das sein?

Da scheint es ein Missverständnis oder ein Kommunikationsproblem zu diesem Thema zu geben. Unsere Domain juicyfields.io ist bis 2030 registriert. Es ist das SSL-Zertifikat, das nach zwei Jahren abläuft,
da es nicht möglich ist, ein solches Zertifikat für mehr als zwei Jahre zu erhalten. Ich glaube, dies könnte der Grund für diese anhaltende Besorgnis sein.

Outdoor- und Greenhouse-Blüten werden in den USA für ca. 300-1450 US-Dollar pro Kilogramm verkauft, seit 2018 gingen die Preise noch weiter runter. Juicy Fields behauptet jedoch über 3000 Euro pro Kilogramm zu bekommen. Damit wird indirekt behauptet, dass Juicy Fields ein 4 mal besseres Rendite-Kosten-Verhältnis hat, als die größten Cannabis-Firmen der Welt. Wie lässt sich das erklären?

Der Cannabismarkt und die Preise schwanken schnell und sind abhängig von Herkunftsland und Verkauf. Wir praktizieren ein anderes Preismodell mit unseren Partnern, das es uns ermöglicht, die Durchschnittspreise zu bestimmen und einen bestimmten Preispunkt für unsere E-Grower zu garantieren. Wir sind in der Lage dies auf verschiedene Weise zu tun, einschließlich der Übernahme von Anteilen unserer Partner und anderer Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Ich kann hier nicht in alle Einzel- heiten gehen, um nicht unser komplettes Modell zu verraten. Außerdem sind wir derzeit nicht in den USA tätig, weder für den Anbau noch für den Import, da die Gesetze dort derzeit sehr restriktiv sind.

Bisher gibt es keine Videos, die eine komplette Produktionsreihe mit allen Räumen zeigen, sondern immer nur Fotos oder Videos bestimmter Bereiche. Auch Live-Webcams gibt es keine – warum ist das so und wird sich das in Zukunft ändern?

Wir haben bisher keine vollständigen Videos von der Saat bis zur Ernte, da wir beim Start der Plattform nicht über die entsprechenden Vereinbarungen, das technische Equipment oder die Infrastruktur verfügten. Seitdem haben wir aber Klauseln in unsere Verträge aufgenommen, die entweder Live-Streaming, Videos, Site-Besuche und schließlich auch Blockchain- und QR-Lösungen ermöglichen. Wir posten regelmäßig Bilder und Videos unserer Partnerfirmen und von den erworbenen Pflanzen unserer E-Grower – und zwar sowohl in unseren Newslettern als auch auf unseren Social-Media-Kanälen. Nach dem Erhalt vieler Fragen dazu haben wir bereits angekündigt, dass unser südafrikanischer Partner „Canna Yeza“ ein CCTV-Stystem installiert und das Videomaterial bald unseren Followern und E-Growern zur Verfügung stellen wird. Auf der anderen Seite müssen wir aber auch die Geschäftsbedingungen unserer Züchter und deren Sicherheit respektieren. Nicht jeder will überall Kameras.

Die Juicy Grow GmbH wird laut Handelsregisterauszug mittlerweile von dem alleinigen Geschäftsführer Viktor Bitner geführt. Im Impressum der Webseite von JuicyFields ist jedoch Alan Glanse als Geschäftsführer angegeben. Wer von beiden ist der Geschäftsführer und warum gibt es dazu zwei verschiedene Angaben?

Viktor Bitner ist neben Alan Glanse einer der Gründer von JuicyFields. Viktor ist als Inhaber der Juicy Grow GmbH eingetragen und Alan ist unser Geschäftsführer. Das sind zwei separate Rollen. Alan Glanse
leitet das Tagesmanagement als ausführender Geschäftsführer.

Im Handelsregister ist als Geschäftsfeld eingetragen: „Die Produktion und der Handel mit verschiedenen Ausrüstungen, insbesondere Gewächshäusern, der Import und der Export von verschiedenen Ersatzteilen und Zubehör sowie der Import und Export von Waren aller Art.“ Warum steht da nicht, dass Juicy Fields (wie auf der Webseite vermittelt) eine Crowfunding-Plattform für den Anbau von Cannabis ist? Oder ist das doch nicht das offizielle Geschäft von Juicy Fields?

Bei der Registrierung des Unternehmens war der zukünftige Weg zur Realisierung unseres Geschäftsmodells noch nicht klar. Unsere Haupttätigkeit war damals der Verkauf von Anbausystemen und -ausrüstung an unsere Partner. Wir waren parallel dazu dabei, die ersten Lizenzen für Crowdfunding und derartige Aktivitäten einzuholen, aber dies wurde dann natürlich angefochten, als klar wurde, dass es hier um Cannabis geht. Die Angelegenheit liegt noch in den Händen unserer Rechtsanwälte und wird im Berufungsverfahren entschieden. Gleichzeitig suchen wir aber auch nach Möglichkeiten weiterer Lizenzen in anderen EU-Ländern, in denen wir ansässig sind. Da es sich um den Rechtsbereich handelt, folgen wir in allen Ländern, in denen wir operieren, den Ratschlägen unserer Rechtsanwälte und unseres Netzwerks von Rechtsberatern.

Mit der lukrativsten Pflanze „Juicy Haze“ und einer einmaligen Investition von 2.000 Euro sollen innerhalb von fünf Jahren 9.000 bis 12.000 Euro ausgeschüttet werden – das entspricht einer Rendite von über 100 % pro Jahr! Ist das nicht viel zu gut, um wahr zu sein?

Nein, nicht wirklich. Ich denke, wir haben in einem wachsenden und lukrativen Markt ein innovatives Geschäftsmodell entwickelt. Wenn wir eines der extremsten Beispiele nehmen: Tesla hat in fünf Jahren über 3.000 % erzielt, wobei sogar der S&P 500 im gleichen Zeitraum fast 150 % Rendite erzielt hat. Letztes Jahr hat Tesla 193 % an diejenigen zurückgegeben, die investiert haben. Klar, vielleicht würde manch ein konservativer oder traditioneller Finanzberater sagen, dass das viel zu gut ist, um wahr sein zu können. Aber auch nicht jeder von ihnen – schließlich leben wir in Zeiten von Kryptowährungen, riesigen digitalen Vermögenswerten und der Neuverteilung des traditionellen Vermögens. Wir haben Händler, die Hedgefonds und Familienbetriebe an den Aktienmärkten schlagen und teilweise übernehmen. Die Geschichte um die US-Firma GameStop hat ja klar gezeigt, dass sich auf dem Finanzmarkt nicht nur die Regeln geändert haben – das ganze Spiel hat sich verändert. Ich sage nicht, dass alle Wege sicher sind, denn es gibt keine Garantien. Aber ich glaube nicht, dass hohe Gewinne heutzutage etwas ganz Einzigartiges sind, was grundsätzliches Misstrauen verdient.

Als Finanzdienstleister benötigt Juicy Fields für seine Tätigkeit in Deutschland eine Genehmigung der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) – liegt diese Genehmigung vor?

Wir sind im juristischen Sinne ein Drittanbieter, obwohl wir die Gelder, die über unsere Plattform laufen, verwalten können. Aber letztendlich sind es unsere weltweiten Partner, die diese Gelder erhalten und damit ihre Produkte anbauen, verkaufen und so Einnahmen erzielen, die zum Teil über die Plattform zurück an die E-Grower gegeben werden. Dabei sind auch schon Probleme aufgetreten, daher sehen wir die Notwendigkeit von mehr Vertragsstrenge und -aufsicht, wenn wir wachsen und weitere Möglichkeiten und Dienstleistungen anbieten wollen. In Sachen BaFin kann ich also wieder nur auf unsere Rechtsabteilung verweisen, die mit allen erforderlichen deutschen Behörden in Kontakt steht, um alle Sachverhalte abschließend zu klären. In diesem Zusammenhang wird dann übrigens auch der Eintrag im Handelsregister aktualisiert. Aufgrund der Natur unserer Tätigkeiten und des recht neuen Geschäftsmodells stellen wir immer wieder fest, dass uns die Behörden und zuständigen Abteilungen der Bürokratie zwar nicht ablehnend gegenüberstehen, aber bei dem, was wir tun, irgendwie nervös sind, da wir uns auf völlig unbekanntem, neuem Terrain befinden. Das verlangsamt gelegentlich unser Geschäft durch die aufwendige abteilungsübergreifende Kommunikation. Wir gehen jedenfalls davon aus, dass wir stets im Rahmen der geltenden Gesetze handeln – nicht nur in Bezug auf die Lizenzen und Genehmigungen, die wir in verschiedenen Ländern beantragt haben. Wie dem auch sei – das Business ist
angelaufen und lässt sich nun nicht mehr stoppen. Und wir schauen uns natürlich auch andere Länder und Standorte an, in denen die Infrastruktur und die Gesetzgebung günstiger sind, um Transparenz einfacher und schneller zu erhalten.

Wir arbeiten mit den verbotenen drei C’s: Cannabis, Crypto und Crowdsourcing.

Kannst du verstehen, dass viele Anleger verunsichert sind, ob Juicy Fields tatsächlich eine seriöse Firma ist?

Oh ja, das kann ich sicher. Wir sind ein noch sehr junges Unternehmen mit außergewöhnlichem Wachstum in einer Branche, die für die Mehrheit der Menschen noch mit einem Warnzeichen versehen ist. Die meisten unserer bereits erwähnten Probleme mit Bankgeschäften resultieren aus der Tatsache, dass wir mit den verbotenen drei C’s arbeiten: Cannabis, Crypto und Crowdsourcing. Die meisten sehen darin zu Recht die Zukunft der finanziellen und persönlichen Freiheiten. Aber die etablierten Behörden haben auf individueller Ebene Angst davor, da sie den gewöhnlichen Menschen mehr Freiheiten und Profite geben als den Institutionen, die sie vertreten. Da wird es dann schwierig schnell zu reagieren oder begeisterte Berichte über diese Branchen und verwandte Unternehmen zu veröffentlichen. Nichtsdestotrotz gelten unsere Überzeugungen und Motivationen überall bei Juicy Fields. Wir haben eine sehr offene Struktur mit Partnern und Kollegen auf der ganzen Welt, wobei Management und Führung dezentralisiert und offen für innovative Ideen und Projekte sind. Es dauert vermutlich noch eine Weile bis wir die perfekte Infrastruktur aufgebaut haben, um einen reibungslosen Betrieb zu führen – aber wir arbeiten daran. Heute mehr denn je. So haben wir zum Beispiel unsere Abteilungen noch weiter aufgeteilt und können so noch effizienter und offener in unserer Kommunikation sein. Denn während wir wachsen, lernen wir immer weiter dazu und passen unser Ressourcen- und Infrastrukturmanagement immer weiter an.

Was wollte ihr in Zukunft tun, um den Ruf von Juicy Fields im Internet zu verbessern?

Naja, so schlecht sehe ich unseren Ruf gar nicht, es gibt auch viele positive Geschichten und Medienberichte im Internet. Und letztendlich sehe ich da auch nicht viele angebrachte Einwände. Die negativen Vorwürfe da draußen sind entweder veraltet oder einfach nicht wahr. Ich versuche die meisten Themen persönlich anzusprechen, wir haben auch einen sehr offenen Community-Chat über Telegram, in dem Admins und Vertreter von Juicy Fields versuchen, alle Fragen zu beantworten, die uns dort gestellt werden. Denn wir streben immer nach mehr. Mit dem Wachstum des Unternehmens in den nächsten Quartalen ist dann auch die Einrichtung interner Rechts- und Compliance-Teams verbunden – sowohl für den Finanzbereich als auch für den Bereich medizinisches Cannabis. Eine hauseigene Rechtsabteilung wird uns dabei helfen, alle Bedenken auszuräumen, die wir von Mitgliedern oder Behörden hören, während die Compliance-Abteilung sicherstellt, dass wir stets ethisch, rechtlich korrekt und vor allem transparent arbeiten. Daher nehmen wir auch an den meisten relevanten Messen weltweit teil, die in diesem Jahr geplant sind. Und wer mal unsere Büros oder Partner besichtigen möchte, muss sich einfach nur mit uns in Verbindung setzen. Ansonsten denke ich, dass wir unseren E-Growern und Unterstützern die besten Argumente für Juicy Fields mit der Einführung von QR-Codes und Blockchain-Lösungen liefern, die es ermöglichen werden, Klone und andere Projekte während ihres gesamten Lebenszyklus zu überwachen.

Fazit

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Plattform Juicy Fields weiter entwickeln wird. Noch sind meine eigenen Testpflanzen nicht soweit, dass ich den Rückfluss des investierten Geldes veranlassen kann, das wird sich erst in den nächsten Monaten zeigen. Wenn Juicy Fields (wie im Interview angekündigt) in Zukunft noch mehr Informationen, Fotos und Videos liefert und auch weiterhin allen Zahlungsverpflichtungen nachkommt, dann ist diese Plattform tatsächlich ein absoluter Rendite-Kracher – und zwar für wirklich jeden Geldbeutel. Trotzdem sollte man die Grundregel des Investments auch bei Juicy Fields beachten, denn hohe Gewinnchancen bringen auch immer hohe Risiken mit sich.