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Glowstarz – Der grüne Stern am Nachthimmel

Auf der Suche nach einem würzig-süßen und besonders klebrigen Strain führte mich meine Recherche zur Homepage von Paradise Seeds. Da ich bereits längere Zeit keine Samen von der Traditionssamenbank mehr angebaut hatte und in der Vergangenheit besonders gute Erfahrungen mit der Kultivierung von harzhaltigen und aromatischen Sorten von Paradise Seeds gemacht hatte, fühlte ich mich bestätigt, als ich auf Glowstarz stieß – eine Kreuzung aus San Fernando Valley OG Kush und Gelato 33.

Glowstarz ist eine Hybridkreuzung (60/40) mit leichter Indica-Dominanz. Seinen Namen verdankt dieser Strain dem außergewöhnlich hohen Harzaufkommen. Laut Sortenbeschreibung ist Glowstarz ein widerstandsfähiger Strain, der sich hervorragend an unterschiedliche Bedingungen anpasst und dabei üppige, harzige Erträge liefert. Doch was steckt in dieser Genetik? Tatsächlich sind es legendäre Schwergewichte, die auch in Jahrzehnten noch ihren Weg in die Joints und Bongs finden werden. Mit San Fernando Valley OG Kush haben wir bereits einen Elternteil, der sich in den USA einen Namen gemacht hat. Doch bevor wir uns den Strain genauer anschauen, werfen wir einen Blick auf die Herkunft von Kush. Kush und Hindukush sind original Landrassen mit Wurzeln in Afghanistan, Pakistan, Iran und Nordindien. Diese reinen Indica-Strains haben ihren Namen aus dem Persischen, er bedeutet so viel wie fröhlich, anziehend und glücklich. In den 70er-Jahren fanden Kush-Sorten ihren Weg aus dem Hindukush-Gebirge in die USA und werden dort bis heute kultiviert. Aus dieser ursprünglichen Genetik entstanden zahlreiche berühmte Strains, die ebenfalls Kultstatus erlangten. Master Kush und OG Kush sind nur zwei Sorten, die vom Hindukush-Original abstammen.