Als Amnesia Haze Auto vor einigen Jahren auf den Markt kam, sprach Barney’s Farm von „einem der aufregendsten Releases aus dem Hause Barney’s Farm seit langem.“ Kein Wunder, denn den mehrfach preisgekrönten Sortenklassiker Amnesia Haze auch als beschleunigte Auto-Version anbauen zu können, war für viele Fans dieser Sorte ein sehnlicher Wunsch gewesen. Denn bei der von Barney’s für diese Kreuzung verwendeten Mutterpflanze handelt es sich um die originale Amnesia Haze-Genetik von Soma.
Soma hatte sie Derry von Barney’s in den frühen Nuller Jahren geschenkt, und Barney’s Breakfast Bar gewann 2004 den High Times Cannabis Cup mit dieser grandiosen Sorte, in der die Gene von südostasiatischen Landrassen (Thai, Kambodscha und Laos) sowie Jamaican Haze und Afghani/Hawaiian stecken. Mit Barney’s bewährter Super Auto #1-Pflanze hybridisiert, wurde Amnesia Haze erfolgreich in eine Auto-Version mit 80 %igem Sativa-Anteil überführt.
Beim Anbau macht Amnesia Haze Auto aus ihrer Haze-Genetik keinen Hehl, die Pflanzen werden höher als viele andere Auto-Strains, drinnen meist etwa einen Meter hoch, draußen bis zu 1,50 m. Sie ist in der Lage, erstaunlich hohe Erträge zu produzieren, indoors können es bis zu 600 g pro Quadratmeter werden. Und das bei einer Kulturzeit (Aussaat bis Ernte) von nur 65 bis 70 Tagen.
Die großen, dichten Blütenstände verströmen jenen typischen Amnesia Haze-Genießerduft, der von erdigen und zitronigen Noten geprägt ist und bei schön frischem Geschmack dazu auch noch ein Pinien-Aroma zu Tage fördert.
Der Autoflowering-Fan Ellis D. brachte einen feminisierten Samen dieses vielversprechenden Strains an den Start. Die vegetative Entwicklung ging sehr zügig vonstatten, seine Amnesia Haze Auto-Pflanze gab von Anfang an Vollgas und schob schon früh ihre ersten Seitenzweige heraus. Auch bei der Blütenbildung trat sie kräftig aufs Gaspedal, im Nu entstanden eine Vielzahl von langgezogenen Sativa-artigen Blütenkerzen.
In der Mitte der Pflanze hob im Verlauf der Blüte eine wahre Rakete ab – der Head-Bud entwickelte sich zu einem mächtigen Gerät, wie Ellis D. nach 60 Tagen berichtete: „Der Head-Bud ist richtig schön fett geraten und sehr dicht gewirkt, wie auch die vielzähligen Side-Buds, von denen er weiter unten umringt wird. Und alle Blüten sind üppig mit Trichomen beschichtet. Großartig ist auch ihr Duft – wie von Barney’s beschrieben vermischen sich hier auf harmonische Weise frische zitronige und erdige Noten, wobei das Erdige deutlich in Richtung Nadelhölzer geht.“
Nach pünktlichen 68 Tagen befand Ellis D. seine Amnesia Haze Auto-Pflanze für erntereif. Beim Ertrag schlugen stattliche 81 g zu Buche, allein der voluminöse Head-Bud brachte schon 28 g auf die Waage.
Das Blütenaroma wies nach der Trocknung eine edelherbe Süße auf, die bei Ellis D. eine Assoziation von dunkler Schokolade hervorrief, gepaart mit einer leichten Nadelholznote und einem Spritzer Zitrone.
Beim Konsumtest beeindruckte ihn der fein komponierte Geschmack des Amnesia Haze Auto-Grases, er spiegelte alle Aspekte des Geruchs wider und war vollmundig, mit langer Verweildauer auf dem Gaumen. Nach nur zwei Zügen stellten sich Ellis D.’s Nackenhaare hoch, denn er verspürte einen starken Sativa-Uplift, der ihn schlagartig aus antriebsloser Schlaffheit herausholte und ihn anderthalb Stunden lang sowohl körperlich als auch geistig munter machte, anschließend klang die Wirkung schön chillig aus.
„So schnell kann Haze sein – Barney’s Farm hat Amnesia Haze mit dieser perfekten Auto-Adaption wahrlich auf Touren gebracht“, urteilte Ellis D. abschließend.

Übermorgen geht’s weiter mit der Sorte Silver Haze.


