Wir berichteten bereits vom Green Mile Social Club e. V. aus Duisburg, bei dem (im Gegensatz zu vielen anderen CSCs) alles nach Plan läuft und der eine Woche nach dem „Grand Openig“ eine erste positive Bilanz zieht…
Am Samstag, dem 27. Juni 2026, fand bei extrem hohen Temperaturen das „Grand Opening“ des Green Mile CSC in Duisburg statt. Green Mile ist der erste und leider immer noch einzige Cannabis Social Club in Duisburg, der sich inzwischen langsam der maximal möglichen Zahl von 500 Vereinsmitgliedern nähert.
Der Green Mile CSC arbeitet (natürlich) nach den gesetzlichen Vorgaben für Anbauvereinigungen und legt besonderen Wert auf Jugendschutz, Prävention, kontrollierte Abläufe und verantwortungsvolle Vereinsarbeit, das Mindestalter für Mitglieder liegt bei 21 Jahren.

Trotz der extremen Hitze kamen (über den Eröffnungstag verteilt) weit über 100 Gäste vorbei, darunter auch zahlreiche Mitglieder, neue Gesichter, Nachbarinnen und Nachbarn sowie einige Pressevertreter.
Der Tag stand ganz im Zeichen des persönlichen Austauschs, der Begegnung und des entspannten Kennenlernens. Gemeinsam mit einem benachbarten Kiosk hatte der Green Mile CSC auch ausreichend kalte Getränke und sogar Eis für die Besucherinnen und Besucher organisiert.
„Wir haben uns sehr gefreut, dass trotz der Hitze so viele Leute vorbeigekommen sind – das ist nicht selbstverständlich. Umso schöner war die tolle Stimmung vor Ort mit bekannten Gesichtern, neuen Mitgliedern und vielen guten Gesprächen“, sagte Green-Mile-Sprecher Jonas Ernst.

Die größte Überraschung für das Team in der Abgabestelle kam aber erst in den Tagen nach der Eröffnung. Am Dienstag, den 30. Juni (nachdem die hohen Temperaturen wieder etwas zurückgegangen waren) verzeichnete Green Mile den bisher stärksten Mitgliedertag des Jahres, da viele Mitglieder, die am Samstag wegen der Hitze nicht kommen konnten oder wollten, ihren ausstehenden Besuch nun scheinbar nachholten.
„Der Dienstag hat uns noch einmal gezeigt, wie groß das Interesse und die Unterstützung unserer Mitglieder sind. Wir erleben hier eine starke Gemeinschaft von Menschen aus völlig unterschiedlichen Lebensbereichen und allen Altersgruppen ab 21 Jahren. Für uns ist das eine schöne Bestätigung, dass der Green Mile CSC in Duisburg positiv angenommen wird“, so Jonas Ernst.

Auch in der Mitgliederzahl zeigt sich der große Zuspruch: Green Mile nähert sich aktuell bereits der gesetzlich maximal möglichen Anzahl von 500 Vereinsmitgliedern. Das Mitgliedschaftsmodell kommt dabei ganz ohne Mitgliedsgebühren aus, es sieht stattdessen eine monatliche Mindestabnahmemenge von 10 g vor. So geht’s doch auch!
Selbst eine Aufnahme neuer Mitglieder ist grundsätzlich auch weiterhin möglich, da im regulären Vereinsbetrieb auch immer wieder einzelne Plätze frei werden. Interessierte können sich daher auf die Warteliste des Vereins setzen lassen und werden direkt kontaktiert, sobald ein Platz verfügbar wird.
Gleichzeitig ordnet Green Mile auch seine eigene Rolle realistisch ein, denn ein einzelner eingetragener Verein kann den illegalen Markt natürlich nicht alleine verdrängen. Er kann nur ein legaler, kontrollierter und transparenter Baustein sein.

„Natürlich wird durch Green Mile allein der Schwarzmarkt in Duisburg nicht verschwinden. Ein einzelner Cannabis Social Club ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber wir sehen jeden Tag, dass viele erwachsene Menschen die legale, kontrollierte und transparente Alternative bevorzugen. Genau dafür arbeiten wir“, betonte Jonas Ernst.
Aufgrund des großen Zuspruchs trotz unerträglicher Hitze prüft der Green Mile CSC gerade, ob die große Eröffnung in geeigneter Form noch einmal für die Mitglieder wiederholt werden kann, die nicht mit dabei waren. Denn der Eröffnungstag hat klar gezeigt, wie wichtig den Mitgliedern persönliche Begegnungen, Austausch und gemeinsame Momente sind.
Daher denkt der CSC nun sogar noch ein Stück weiter: „Wir möchten mit unseren Mitgliedern nicht nur organisatorisch funktionieren, sondern auch als Gemeinschaft zusammenkommen. Deshalb überlegen wir, wie wir einen Rahmen schaffen können, auch regelmäßig zusammenzukommen, um gemeinsam und ganz entspannt feiern zu können“, erklärte Jonas Ernst.



