Neue Forschungsergebnisse zeigen eindeutig, dass Verdampfen die Belastung durch giftige Verbindungen, die beim Verbrennen von Cannabisblüten entstehen, erheblich senkt.
PAX, eine weltweit bekannte Vaporizer-Marke mit selbsterklärtem Fokus auf Wissenschaft und Innovation, hat unlängst neue Forschungsergebnisse veröffentlicht. Diese belegen, dass das Verdampfen von Cannabisblüten die Belastung durch Verbrennungsschadstoffe im Vergleich zum Rauchen eines Joints drastisch reduzieren kann. Wer hätte das gedacht?
Die neue Studie verglich die chemischen Emissionen von verbrannten Cannabisblüten in einem herkömmlichen Joint mit dem Aerosol, das von den beiden PAX-Vaporizern „Flow“ und „Trip“ unter standardisierten Zugbedingungen erzeugt wurde.
Die Forscher analysierten dabei sechzehn schädliche oder potenziell schädliche Verbindungen (HPHCs), die typischerweise mit Verbrennungsprozessen in Verbindung gebracht werden, darunter Benzol, Formaldehyd und Acetaldehyd. Durch das Verdampfen wurden diese Verbindungen im Vergleich zum Joint-Rauch um bis zu 99 % reduziert.
Besonders bemerkenswert dabei: Die Werte für Benzol, Formaldehyd und Acetaldehyd bei einem einzelnen 0,75-g-Joint überschritten die empfohlenen Grenzwerte für die tägliche Inhalationsbelastung, während dieselben Verbindungen im Dampf der beiden Vaporizer niedriger oder gar nicht nachweisbar waren.
„Bei der Verbrennung entstehen immer schädliche Nebenprodukte – sei es bei Tabak, Holz oder Cannabis“, erklärt Dr. Richard Rucker („Director of Product Integrity“ bei PAX) und ergänzt: „Durch das Erhitzen von Cannabis, ohne es zu verbrennen, reduziert das Verdampfen die Bildung dieser giftigen Verbindungen erheblich. Es handelt sich um dieselbe Pflanze, aber die Belastung ist eine völlig andere. Diese Forschung hilft dabei, den Unterschied zu quantifizieren, und bietet Verbrauchern klarere Informationen darüber, wie sich ihre Entscheidungen auf die Schadstoffbelastung auswirken.“
Die Ergebnisse unterstreichen eindrucksvoll den grundlegenden chemischen Unterschied zwischen Verbrennung und kontrollierter Erhitzung (Vaporisation). Beim Verbrennen von Cannabis (oft bei Temperaturen über 900 °C) laufen Pyrolyse-Reaktionen ab, die Hunderte von sekundären Verbindungen erzeugen.
Das Verdampfen erfolgt dagegen bei deutlich niedrigeren Temperaturen – dabei werden verschiedene Cannabinoide und Terpene effizient freigesetzt, während viele der bei der Verbrennung entstehenden schädlichen Nebenprodukte komplett vermieden werden.

Es wird daher niemanden verwundern, dass der Einsatz eines Vaporizers große Vorteile für unsere Lungen bietet. Das ist zwar nichts grundsätzlich Neues, man kann es sich aber auch nicht oft genug in Erinnerung rufen.
Wer also schon lange überlegt, vom Rauchen aufs Vaporisieren umzusteigen, sollte das auch endlich tun.






