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Green Poison Auto-Grünes „Gift“ für die Seele

Nach einigen gelungenen Versuchen mit feminisierten Samen habe ich mich zur Abwechslung mal wieder einer selbstblühenden Sorte zugewandt. Auf der Suche nach der passenden Sorte für  meinen nächsten Grow stieß ich auf der Homepage von Sweet Seeds auf Green Poison Auto und konnte mich noch entsinnen, dass ich Green Poison mal in Barcelona auf der Spannabis geraucht habe. Der Joint hatte es in sich, und aufgrund dieser guten Erinnerung konnte ich mich schnell für diesen Strain begeistern, welcher neben einem potenziell hohen THC-Gehalt auch eine üppige Ernte verspricht.

Am Anfang meiner Grower-Karriere wurde mir oft geraten mit selbstblühenden Genetiken zu starten, weil diese besonders anfängerfreundlich seien. So muss man sich zum Beispiel nicht um die Lichtperioden kümmern und kann durchgehend länger beleuchten. Zugegeben – wer es nicht schafft, innerhalb von zehn bis zwölf Wochen einmal die Schaltuhr für die Beleuchtung von 18 auf 12 Stunden zu reduzieren, der wird während des Grows noch ganz andere Probleme nicht bewältigen können.

Für mich sind selbstblühende Sorten vor allem deswegen interessant, weil sie durchschnittlich in 10 bis 11 Wochen (von der Keimung bis zur Ernte) fertig sind. Macht man alles richtig, erhält man üppige und potente Ergebnisse. Wo sich die Geister trennen, geht es meist um den genetischen Mix dieser Sorten. Häufig werden Autoflowering-Strains aus mehreren moderneren Genetiken entwickelt. Diese sind in der Regel selbst Produkte von Kreuzungen. Es kann also gut passieren, dass man mit selbstblühenden Strains bei zehn Pflanzen derselben Sorte sehr unterschiedliches Gras erhält. Für mich hat das aber immer (mehr) Abwechslung bedeutet. Und so entschied ich (nach mehreren Grows mit feminisierten Samen) mich wieder einer Auto zu widmen.