Cannabis als Medizin

Cannabis als Medizin bezeichnet den therapeutischen Einsatz der Hanfpflanze und ihrer Wirkstoffe, der Cannabinoide. Davon stehen Δ9-Tetrahydrocannabinol und Cannabidiol im Forschungs- und Behandlungsmittelpunkt. Cannabis ist der lateinische Name der Gattung Hanf und wird umgangssprachlich auch für Marihuana und Haschisch verwendet. Weil in Deutschland Cannabis seit März 2018 als Medizin legal und verschreibungsfähig ist, wird dieses Thema immer wichtiger.

Bislang sind insgesamt 113 verschiedene Cannabinoide identifiziert, deren Wirkungen im Detail meist noch unbekannt sind. Die aktuell am häufigsten diskutierten Cannabinoide, die vermutlich hauptsächlich für die therapeutischen Effekte verantwortlich sind, sind Cannabidiol (CBD, entdeckt 1940, erstmals chemisch synthetisiert 1963) und Δ9-Tetrahydrocannabinol (THC, entdeckt 1964).

Außerdem gibt es noch die natürlich vorkommenden Cannabinoide Cannabigerol (CBG), Cannabinol (CBN), Cannabichromen (CBC) und Cannabidivarin

Im Allgemeinen enthalten Produkte aus Cannabis sativa ein höheres Verhältnis von CBD zu THC auf als solche aus Cannabis indica. Verschiedene Sorten werden gezüchtet, die entweder einen höheren Gehalt an psychoaktivem THC oder an nicht psychoaktivem CBD aufweisen. Weil hier die Forschung noch recht jung ist, gibt es aktuell wenige Studien dazu.

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