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Master Kush – Einfache Anzucht und ein exzellentes Bubble-Hash

Die Master Kush von White Label gehört seit vielen Jahren zu den klassischen Indica‑Genetiken, die sich nicht nur durch ihre robuste Wuchsform und zuverlässigen Erträge auszeichnen, sondern vor allem durch ihre außergewöhnlich starke Harzproduktion. Für die Entwicklung dieser Linie wurden zwei besonders harzreiche Landrassen aus Afghanistan und Indien selektiert und miteinander gekreuzt, um die typischen Eigenschaften dieser Regionen – kräftige Harzbildung, kompakte Struktur und leckere Aromen – in einer stabilen Genetik zu vereinen.

Für diesen Durchgang standen drei Pflanzen im Zelt, und das Ziel war von Anfang an klar definiert: Das Material sollte komplett zur Herstellung eines hochwertigen Haschs eingesetzt werden, das mich idealerweise an meine Tage in Indien erinnert. Gerade bei Kush-Genetiken bietet sich dieser Ansatz an, da sie meist eine sehr hohe Dichte an Harzdrüsen entwickeln und damit optimale Voraussetzungen für eine saubere Trennung der Trichome bieten.

Bereits in der Anzuchtphase zeigte sich, dass die Master Kush ihrem Ruf als unkomplizierte Sorte gerecht wird. Die Pflanzen entwickelten sich homogen, wuchsen stabil und zeigten keinerlei Schwierigkeiten. Gerade für Indoor-Grower ist diese Verlässlichkeit ein großer Vorteil, da die Pflanzen insgesamt sehr berechenbar bleiben.


Da sich die Pflanzen im Wachstum recht zügig entwickelten und schnell an Höhe gewannen, wurden sie früh getoppt und anschließend vorsichtig heruntergebunden, um das Höhenwachstum aufgrund des begrenzten Platzangebotes zu kontrollieren und eine gleichmäßigere Struktur im Zelt zu erreichen. Diese Trainingsmaßnahmen haben die Pflanzen problemlos verkraftet und zu einer buschigeren Wuchsform mit mehreren kräftigen Seitentrieben geführt. Nach rund drei Wochen Vegetationsphase hatten sie eine passende Größe und Struktur erreicht, sodass ich sie in die Blüte geschickt habe.


Im weiteren Verlauf bestätigte sich dann auch die typische Struktur der Sorte: Die Pflanzen blieben relativ kompakt, zeigten also kein ausgeprägtes Streckungswachstum, entwickelten stabile Seitentriebe und bauten dichte, harzreiche Blütenstände auf. Besonders auffällig war dabei die bereits früh zunehmende Trichombildung, die sich mit fortschreitender Blüte immer weiter verstärkte; ein sehr gutes Zeichen für die spätere Haschproduktion. Nach insgesamt etwa acht Wochen Blütezeit waren die Pflanzen schließlich erntereif; ein Zeitraum, der sehr gut zu den Angaben des Herstellers für diese Genetik passt.